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Kategorien Archivict-in-der-schule



ict-in-der-schule Thomas am 30. 04. 2010

Kauf eines interaktiven Whiteboards

Der Lehrerfreund hat einen sehr informativen und ausführlichen Artikel zum Kauf eines Whiteboards veröffentlicht:
Checkliste: Worauf Sie beim Kauf eines interaktiven Whiteboards achten sollten

Es werden wichtige Kaufkriterien erläutert. Dazu gehören gemäss dem Lehrerfreund die Handschrifterkennung, die Bedienungsergonomie (Benutzerfreundlichkeit) und die Integration von der Whiteboard-Software und Standard-Applikationen. Der Lehrerfreund bietet auch eine entsprechende Checkliste als PDF an: Genauso zeigt der Lehrerfreund aber auf, was einem bei einem Verkaufsgespräch mit dem Board-Hersteller nicht interessieren sollte.

Foto von Sean O'Sullivan (flickr.com)

Dass die Handschrifterkennung einen derart grossen Stellenwert beim Kauf eines interaktiven Whiteboards haben soll, erstaunt mich ehrlich gesagt. Ich persönlich hätte das nicht so hoch bewertet. Genauso wie ein gewissert Thomas in den Kommentaren schreibt, hinterfrage ich die Nützlichkeit im Alltag.

Sicherlich muss bei der Beschaffung eines IWBs darauf geachtet werden, dass die eigenen Bedürfnisse bei Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit abgedeckt werden. Genauso wichtig ist aber bereits bei der Beschaffung zu überlegen, in welchen konkreten Szenarien das IWB eingesetzt werden soll.
Hier ein paar Links mit Ideen und Praxisbeispielen:

Wie bei allen «neuen» Medien für den Unterricht gibt es auch für die interaktiven Whiteboards erbitterte Gegner («echte Wandtafeln sind viel besser als dieser moderne Schnickschnack») und unermüdliche Heilsversprecher («Unterrichtsvorbereitung wird für Lehrer/innen  viel weniger aufwändig und Schüler/innen lernen motiviert und zeitgemäss»). Beides ist in Extremform Humbug. Ob die Potenziale von IWBs im Unterricht genutzt werden können, entscheidet einzig das didaktische Konzept der Schule bzw. jeder einzelnen Lehrperson.

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Mobile &ict-in-der-schule &medienkompetenz Thomas am 22. 04. 2010

enter – Ratgeber digitale Medien

Die Swisscom hat in den vergangenen Jahren den SchoolNetGuide publiziert. Es handelte sich dabei um einen Internet-Ratgeber, der ursprünglich für Lehrer/innen konzipiert, aber auch darüber hinaus sein Publikum gefunden hat. In einer ganzen Reihe von Broschüren hat die Swisscom viele Internetthemen aufgegriffen und dazu Infos, Tipps und Links zusammengestellt.

Seit der letzten Ausgabe des SchoolNetGuides zum sozialen Internet sind bereits fast zwei Jahre vergangen. Doch nun ist ein Nachfolger gefunden:

enter – Ratgeber digitale Medienenter

Risiken und Gefahren der Medienwelt

Die aktuelle Broschüre widmet sich dem Jugendmedienschutz. Sie ist wirklich gelungen und sehr interessant. Sie kann heruntergeladen (PDF) oder online betrachtet werden.

Alle erdenklichen Risiken von Pornos auf dem Handy, Killerspiele, Cyber-Mobbing und Cyber-Grooming bis hin zu möglichen Suchtverhalten werden aufgegriffen und erläutert. Dies geschieht aber nicht im Sinne einer Verteufelung der Medien. Es handelt sich vielmehr um eine Bestandesaufnahme der aktuellen Risiken und Gefahren.

Zu jedem Thema werden schliesslich Strategien für Eltern und deren Kinder zum Umgang mit den Gefahren aufgezeigt.

Medienkonvergenz

Interessant finde ich den Wandel vom SchoolNetGuide zu Enter in Bezug auf die Medienkonvergenz. Während der SchoolNetGuide lediglich als Print/PDF zur Verfügung stand, steht jetzt eine angereicherte Plattform im Internet zur Verfügung.

So kann z.B. das Interview mit Prof. Daniel Süss in der Broschüre nachgelesen und in verkürzter Form auch als Video-Interview angeschaut werden. Auch für die anderen Experten-Interviews ist das so.
Selbstredend ist, dass es ausführliche, kommentierte Linklisten und Hinweise zu weiterführenden Quellen im Internet hat.
Für Eltern steht auch ein sogenannter «Medienkompetenz-Test» bereit. Dieser verdient allerdings seinen Namen nicht im geringsten. Es wird den Eltern höchstens aufgezeigt, was sie über die neuen Medien und den Umgang ihrer Kinder damit alles nicht wissen. Abgesehen von einigen nichtssagenden Sätzen, werden am Schluss lediglich eine Reihe von Links präsentiert.

Ich freue mich auf weitere Ausgaben von enter.

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ict-in-der-schule &tools Thomas am 01. 04. 2010

Google Apps für die Schule

Google und Microsoft werben für ihre Cloud-Dienste: Google-Apps für Bildungseinrichtungen bzw. Live@edu. Die Zurückhaltung der Bildungsinstitutionen in der Schweiz ist aber gross. Die Angst, die eigenen Daten einem fremden Dienstleister anzuvertrauen sind gross. Ich persönlich kenne keine einzige Hochschule, die auf diese Dienste setzt.

Ich bleibe mal bei den Diensten von Google:
Auf individueller Ebene sind die Dienste von Google durchaus in Einsatz (Mail, Text & Tabellen, Kalender u.a.). Sie sind in der Handhabung ja wirklich einfach und entwickeln sich zudem ständig weiter. Google Apps bietet aber mehr als nur die einzelnen Apps: Nutzerverwaltung, Einstellmöglichkeiten für die diversen Apps, alles unter der eigenen Domain u.a.m. Aber wie bereits gesagt, werden diese Möglichkeiten auf institutioneller Ebene von Schulen nicht genutzt. Aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, wie ich finde.

Ich bin aber mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis die erste (Hoch-)Schule Google Apps nutzen wird.

Uwe Klemm hat zu diesem Thema eine interessante Präsentation ins Netz gestellt:
«Google-Dienste im Schulbetrieb»

via eventualitaetswabe.de

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ict-in-der-schule &medienkompetenz Thomas am 28. 03. 2010

Passwörter in der Schule

Das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Passwörtern bzw. dem sicheren Umgang mit Passwörtern ist bei Lehrer/innen nicht sehr weit ausgebildet. Oft wird das Thema eher stiefmütterlich behandelt. Das gilt dann auch für die Kinder und Jugendlichen in deren Klassen.

Zwar ist bei allen unbestritten, dass man im eigenen Alltagsleben Passwörter geheim hält. Den Pin-Code der Bankkarte würde niemand offen auf dem Lehrerpult rumliegen lassen. In der Schule scheint das aber dann doch nicht so wichtig:

Es ist nicht schlimm, wenn sich jemand mit meinem Lehrer-Passwort einloggen könnte. Ich habe sowieso keine wichtigen Daten auf dem Schulcomputer.

Wobei die Lehrer/innen vergessen, dass mit dem Lehrerlogin auch Daten anderer Lehrer/innen eingesehen, verändert, gelöscht werden können. Um die Zusammenarbeit und den Austausch der Lehrer/innen zu erleichtern, haben sie auf entsprechende Laufwerke im Netzwerk gemeinsam Zugriff. Selbst wenn dort (hoffentlich) niemand sensible Daten abgelegt hat, kann es schnell mal ärgerlich und zumindest aufwändig werden. Was wenn die gemeinsame Vorbereitung des Sporttages oder der nächsten Projektwoche plötzlich gelöscht wird?

Schüler/innen vergessen ihr Passwort häufig. Es ist besser, wenn alle das gleiche Passwort haben.

Es stimmt, dass es manchmal mühsam ist, vergessen gegangene Passwörter wieder zurückzusetzen. Aber gerade in der Schule kann man dadurch auch lernen, wie man mit Passwörtern umgehen soll. Persönliche Passwörter sind ein «Muss». Spätestens dann, wenn mit Diensten wie educanet2.ch gearbeitet wird, liegt das auf der Hand. Kein/e Schüler/in soll im Namen anderer Mails verschicken oder Inhalte publizieren können.
Die Stärke und somit Behaltensschwierigkeit der Passwörter kann und muss natürlich dem Alter der Schüler/innen angepasst werden.

Es würde viel zu lange dauern, wenn sich jedes Kind selber an- und abmelden müsste am Computer.

Es stimmt, dass ein persönliches Login Zeit benötigt. Da kann ich gar nicht widersprechen. Gerade kleinere Schüler/innen, werden dafür viel Zeit benötigen. Dennoch würde ich hier nicht auf dem Alter angepasste Passwörter verzichten.

Weshalb soll ich im Unterricht Zeit investieren, um mit den Kindern Passwörter zu bilden? Sie verraten ja die Passwörter sowieso gegenseitig.

Es gibt immer einzelne Kinder, die ihr Passwort weitergeben an die beste Freundin oder den besten Kumpel. Einige wählen ihr Passwort bestimmt auch so, dass es leicht zu erraten ist (FCB-Fan, ronaldinio u.ä.). Genau diese Verhalten werden aber thematisiert im Unterricht.
In der Klasse könnte man ein Spiel machen: Wer das Passwort eines anderen errät und der Lehrerin mitteilt, gewinnt einen Znüni oder etwas anderes.

Quellen im Internet zum Thema:

Sicheres Passwort (Film)

Quelle: Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

Quelle: Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

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Lernen &ict-in-der-schule &medienkompetenz Thomas am 20. 03. 2010

Optische Täuschungen

Das Thema «Unsere Sinne» oder ähnliches wird in vielen Klassen der Unterstufe behandelt. Dabei werden auch die eigenen fünf Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken, tasten) getestet. Es werden zum Beispiel Tastspiele gemacht. Mit verbundenen Augen müssen die Kinder Gerüche erraten oder Esswaren erschmecken. Sie trainieren dabei die eigene Wahrnehmung und lernen etwas über die Funktionsweise der Sinne.

Die Sinne können aber auch getäuscht werden. Klassischerweise kommen hier im Unterricht optische Täuschungen zum Zuge. Es handelt sich dabei um visuelle Illusionen. Unsere Sinne werden dabei getäuscht. Scheinbar krumme Linien sind in Wahrheit gerade. Farben verändern sich in ihrer Umgebung. Statische Bildelemente scheinen sich zu bewegen u.a.m.

Manchmal sind es aber nicht die Sinne, die uns täuschen. Vielmehr sorgen die Ersteller von Fotos und Videos dafür, dass wir etwas sehen, was es eigentlich gar nicht gibt. Bilder können manipuliert werden. Eigentlich muss man sich, genau wie bei den klassischen optischen Täuschungen, fragen, was Wirklichkeit und was Illusion ist. Und genau damit ist der Bogen zur Vermittlung und Reflexion von mediepädagogischen Fragestellungen geschlagen.

Mögliche Unterrichtsinhalte:

  • (Werbe-)Fotos betrachten und sich überlegen, was wohl verändert wurde.
    Was wurde verändert und weshalb?
  • Bilder mit offensichtlichen Photoshop-Fehlern anschauen und analysieren.
    Wo ist der Fehler und was war das Ziel der Manipulation / Retusche?
  • Eigene Bilder und Fotos verändern.
    Sich schminken am Computer oder sich in eine neue Umgebung setzen u.ä.
  • Ein eigenes Video drehen (Stopp-Trick-Video).
    Ein Video drehen, in dem ein Kind ein anderes wegzaubert u.ä.
  • u.v.a.

Dazu passend noch dies:

Passende Links:

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eLearning &ict-in-der-schule Thomas am 01. 07. 2009

Tools for Schools & e-garden

Via edublog.ch bin ich auf die Site Web 2.0: Cool Tools for Schools gestossen. Es handelt sich um eine Sammlung von meist kostenloser Software oder Online-Tools, die in der Schule (und anderswo) eingesetzt werden können. Die Angebote sind gut gegliedert und in folgenden Kategorien abgelegt:

Presentation Tools, Collaborative Tools, Research Tools, Video Tools, Slideshow Tools, Audio Tools, Image Tools, Drawing Tools, Writing Tools, Music Tools, Organising Tools, Converting Tools, Mapping Tools, Quiz and Poll Tools, Graphing Tools, Creativity Tools, Widgets, File Storage & Web Pages

Cool Tools for Schools

Es lohnt sich, die aufgelisteten Angebote mal zu überfliegen. Neben vielen bekannten Tools gibt es für mich auch ein paar neue Perlen.

In diesem Zusammenhang kommt mir auch noch der e-garden für digitale tools und e-learning werkzeuge in den Sinn. «Der e-garden ist eine Liste von Werkzeugen, Software, Frameworks und allen Tools die man für´s E-Learning gebrauchen kann. e-garden wird gepflegt von Axel Nattland.» e-garden listet im Gegensatz zu «Tools vor Schools» auch viele kostenpflichtige, professionelle Programme auf.

e-garden

Für mich ist es wichtig, eine Palette an Tools für den Unterricht bzw. für unterschiedliche Unterrichtsszenarien zu kennen. Wenn ich Lehrer/innen beim Einsatz von Medien im Unterricht berate, dann haben sie keine Vorstellung von dem, was möglich ist. Sie kennen die Potentiale von Computer & Co schlicht weg nicht.
Bei der Vorbereitung von Unterrichtsprojekten beschäftigen wir uns jeweils zu 80% mit allgemeindidaktischen Fragen und nicht wie angenommen werden könnte mit Computertools: Welche Ziele sollen verfolgt werden? Wie kann der Lernprozess gefördert werden? Welche Methoden und Sozialformen können eingesetzt werden? Wie werden Gruppen gebildet? Sollen Schüler/innen kooperativ arbeiten? Wie wird der Lernerfolg überprüft? u.a.m.
Aufgrund meines Wissens und Know-hows ist es mir dann möglich, die Potentiale der Medien aufzuzeigen. Dafür muss ich unter anderem auch geeignete Tools kennen. Schlussendlich ist dieses Know-how im Umgang mit den Tools ein wichtiger Bestandteil einer praxisbezogenen Beratung.

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Querbeet &ict-in-der-schule &tools Thomas am 27. 05. 2009

Daumenkino selbstgemacht

Medienpädagogen arbeiten mit Kindern gerne mal an Trickfilmen. Es werden StoppTrick- bzw. StopMotion-Videos oder auch Animationsvideos (z.B. mit Knetmasse). Nun kann man sozusagen auch den umgekehrten Weg gehen und aus dem Video ein Daumenkino herstellen (lassen). Ein echtes Daumenkino aus Papier, bei dem man die einzelnen Blätter vorbeiziehen lässt.

In der Zwischenzeit gibt es diverse Anbieter für die Herstellung von solchen Daumenkinos. Wenn man ein Daumenkino produzieren will, muss man die Details der angebotenen Produkte studieren. Sie unterscheiden sich in Machart (Software), Gestaltungsmöglichkeiten, Formaten (Grössen) und Anzahl der Bilder im fertigen Daumenkino.

  • Bookfactory.ch
    Der Fotobuchdienstleister aus der Schweiz bietet auch die Herstellung von Daumenkinos an. Das hochgeladene Video kann online noch getrimmt werden. Das Cover kann individuell mit Bild und Text gestaltet werden. Eine Vorschau des Daumenkinos kann auch schon vor der Bestellung betrachtet werden.
    Mein Favorit.
    .
  • Mein-Daumenkino.de
    Der Anbieter aus Deutschland stellt sowohl eine Variante für Webupload als auch eine eigene Software (nur Windows) zur Verfügung. Auch hier kann der Film noch getrimmt und das Cover (leicht eingeschränkt) mit Bild und Text gestaltet werden. Daneben ist möglich, statt eines Videos 40 Einzelbilder zu verwenden. Auch die Vorschau fehlt nicht.
    .
  • flipclips
    flipclips aus Los Angeles bietet im Gegensatz zu den ersten beiden beschriebenen Anbietern diverse Formate an. Das StoryBook hat schlussendlich 120 Seiten.
    .
  • Flippies
    Bei Flippies ist die Mindesbestellmenge 2500 Exemplare und zielt somit auf Firmen, die Daumenkinos als Marketingmittel einsetzen wollen.

Infos und Beispiele aus der Entstuhungsgeschichte der Daumenkinos gibt es bei http://www.flipbook.info/ (f/e).

Und zum Abschluss noch eine gelungene Kombination von Video und Daumenkino:

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ict-in-der-schule &tools Thomas am 22. 03. 2009

Starschnitt selbsgemacht: PosteRazor

Jahrzehntelang hat die Jugendzeitschrift BRAVO Starschnitte publiziert (siehe Starschnitt-Archiv). In den einzelnen Ausgaben wurden jeweils 1-2 Seiten zum Sammeln beigefügt. Am Schluss konnte man die Einzelteile zusammenkleben und erhielt so ein lebensgrosses Poster eines Stars. Manchmal musste man über 20 Ausgaben erwerben bis zum fertigen Starschnitt.

Das Prinzip des Starschnitts verfolgt auch die Gratissoftware PosteRazor: «Mach dein eigenes Poster!»

PosteRazorDer PosteRazor schneidet eine Rasterbilddatei in Stücke, die anschließend ausgedruckt und zu einem Poster zusammengefügt werden können.
Als Ausgangsmaterial nimmt der PosteRazor eine Rasterbilddatei. Das Endprodukt ist ein Poster in Form eines mehrseitigen PDF-Dokuments. Eine einfach zu bedienende Benutzerschnittstelle im Assistenten-Stil begleitet durch fünf Schritte. Der PosteRazor ist als Windows-, als OSX- und als Linux-Version erhältlich. Er ist ein quelloffenes, GNU-lizensiertes Projekt, das auf SourceForge hinterlegt ist.
(Quelle: PosteRazor)

PosteRazor ist wirklich sehr einfach zu handhaben (siehe auch Video-Tutorial). Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass das ein gutes Tool ist für Schüler/innen. Damit können sie Poster ausdrucken ohne zusätzliches Geld ausgeben zu müssen. Wer präzise schneiden und geschickt leimen kann, ist sicher im Vorteil und erzielt schöne Ergebnisse.

PosteRazor listet auf seiner Site zudem eine Reihe weiterer ähnlicher Programme auf.

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ict-in-der-schule &medienkompetenz Thomas am 04. 01. 2009

Porträt pimpen

Im Notizblogg Medien bin ich in den Beitrag auf «Tolle Ideen mit Bildern und Videos» gestossen. Bei den vorgestellten Tools handelt es sich nicht um allgemeine Online-Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop Express, Splashup, FotoFlexer, Picnik, Pixenate, Snipshot, Cellsea, Lunapic und NexImage (siehe hier). Vielmehr geht es bei den Tools gezielt darum, (eigene) Porträtbilder zu verändern bzw. aufzumotzen. Was man natürlich teilweise auch mit den obengenannten Sites erreichen kann, z.B. mit den Werkzeugen von FotoFlexer.

Die Selbstdarstellung/-inszenierung (mit Medien) hat bei Jugendlichen einen grossen Stellenwert. Sie ist Teil der persönlichen Identitätsfindung und deshalb für die Jugendlichen wichtig. Die Community-Plattformen facebook oder netlog zeugen davon. Die unten aufgeführten Tools eignen sich aus meiner Sicht, um das Thema Selbstdarstellung mit Medien (auf witzige) Weise zu thematisieren: Wie will ich mich (nicht) darstellen? Was darf/soll öffentlich sichtbar sein? Welche Grenzen ziehe ich bei der Publikation von Infos und Bildern? u.a.m.

Die Tools:

Pikipimp

pikipimpPikipimp bietet auf der Website an, hochgeladene Fotos auf einfachste Art mit zusätzlichen Accesoires zu versehen. Köpfe und Gesichter können mit Hüten, Bärten, Brillen, Zähnen und vielem mehr ausgestattet werden. Die Bilder werden schliesslich auf den eigenen Computer heruntergeladen und ausgedruckt.
(Quelle: ICT-Newsletter Nürensdorf)

Für Lehrer/innen habe ich vor längerem eine Anleitung (pdf) geschrieben.

BeFunky

befunky BeFunky: «Funky Ways to express yourself». Es stehen mehrere, unterschiedliche Tools zur Verfügung. Mit dem Cartoonizer können eigene Porträtbilder in verschienenartigste Cartoons und Comics verwandeln. Mit Uvatar können komplette Persönlichkeiten mit dem eigenen Kopf kreeirt werden. Aus Fotos können Grusskarten mit Hilfe von vielen Hilfsmitteln geschaffen werden. Demnächst soll sogar ein Video-Cartoonizer zur Verfügung stehen.

PicHacks

pickhacksBei PicHacks kann man Spass mit Symmetriebildern haben. Ein Porträtbild wird in der Mitte geteilt und dann zwei gleiche Hälften zu einem Gesicht neu zusammengesetzt. Spannende und lustige Resultate erzielt, wenn man bereits beim Fotografieren den «richtigen» Aufnahmewinkel beachtet.

Dumpr

dumprBei Dumpr können verschiedene Effekte angewendet werden. Zudem ist es möglich sich in einer bestimmten Szene zu platzieren, z.B. als Bild im Museum oder auf dem Handydisplay.

Cameroid

cameroidDie Fotos werden auf der Site von Cameroid direkt mit der Webcam des eigenen Computers aufgezeichnet. Danach können verschiedene Filter oder Szenerien ausgewählt werden. Leider lassen sich die Werkzeuge nicht kombinieren. Spannend ist dieser Dienst vor allem deshalb, weil man seine Pose quasi vor dem Spiegel präsentieren kann. Man sieht ja auf dem Monitor immer sofort, wie man selbst abgelichtet wird.

Fun Photo Box

funphotoboxBei Fun Photo Box wird das eigene Porträtbild in eine der knapp 40 vorgegebenen Szenen gesetzt. Sei es als Rockstar, Verbrecher in der Zeitung, auf einem Zeichenblatt oder einfach auf einem Fernsehbildschirm.

PhotoFunia

PhotoFunia

Bei PhotoFunia wird das eigene Porträtbild wie bei der oben erwähnten Plattform in eine vorgegebene Umgebung gesetzt. Es stehen ca. 80 solcher Szenen zur Verfügung.
[Nachtrag vom 16.1.09]

Yearbook Yourself

yearbookyourselfAuf Yearbook Yourself kann das eigene Bild wie in einem Jahrbuch einer amerikanischen Schule präsentiert werden. Das lustige dabei ist, dass man das eigene Aussehen so verändern kann als stamme man aus den 50er-, 60er-, 70er- und 80er-Jahren.
Yearbook Yourself ist momentan nicht verfügbar und kann erst im Sommer 2009 wieder eingesetzt werden.

Animoto

Animoto passt nicht in die Reihe der aufgelisteten Dienste. Hier können nicht Bilder und Fotos verändert werden. Stattdessen lassen sich aus bestehenden Fotos animierte Diashows bzw. Filme herstellen. Für das Gestalten der eigenen Selbstdarstellung kann Animoto aber sehr gut zum Zuge kommen.

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Wissensmanagement &eLearning &ict-in-der-schule &veranstaltungen Thomas am 30. 10. 2008

WORLDDIDAC Basel 2008

Momentan findet in Basel die internationale Bildungsmesse WORLDDIDAC statt (29. – 31. Oktober 2008). An dieser Messe buhlen eine Unmenge Dienstleister und Verlage um die Aufmerksamkeit der Messebesucher/innen.

410 Ausstellende aus 32 Ländern auf 8940 Quadratmetern. Das sind die nackten Zahlen der WORLDDIDAC Basel 2008. Wer jeder ausstellenden Firma oder Institution fünf Minuten widmen wollte, brauchte dafür gut 34 Stunden – acht Stunden mehr als die Messe insgesamt geöffnet ist. Falls Sie vom 29. bis 31. Oktober nach Basel reisen, verteilen Sie also Ihre Aufmerksamkeit mit gutem Grund selektiv und subjektiv.
(Quelle: Zeitschrift des Dachverbandes Schweizer Lehrerinnen und LehrerBildung Schweiz, Ausgabe 10a/2008)

Ich habe den Rat von Heinz Weber von Bildung Schweiz befolgt und mich vor allem auf Stände zu elektronischen Medien beschränkt. Hierzu ein paar Bemerkungen:

Interaktive Whiteboards

Bis vor kurzem mussten all diejenigen Leute, welche interaktive Whiteboards einsetzten mit Sonnenbrille unterrichten. Der Decken-Beamer wirft sein Licht nämlich nicht nur auf die fix montierte Tafel, sondern auch auf diejenigen, die davor stehen. Unangenehm.
Gestern nun haben wir bei allen Anbietern Systeme gesehen, bei denen der Beamer mit dem Board verbunden und das Bild steil von oben auf das Board wirft. Dadurch werden die Lehrer/innen nicht mehr geblendet und die Tafel wird höhenverstellbar. Letzteres ist gerade für die Arbeit mit Kindern in der Schule enorm wichtig.
Die (technischen) Details der verschiedenen Produkte (Boards, Software u.a.) konnten wir natürlich nicht bis ins Detail ausloten. Die Software von SMART macht einen sehr guten Eindruck und die Notebook-Version wurde gar mit dem Worlddidac Award 2008 ausgezeichnet (Pressemitteilung von SMART).

Persönliches Fazit:

  • Installationen und Software haben sich weiter verbessert.
  • Öffentliche Schulen sind kaum mit interaktiven Whiteboards ausgerüstet.
  • Das didaktische Potenzial der Board wird an Schulen praktisch nicht genutzt.
  • Es braucht bei der Einführung nicht nur technische, sondern auch didaktische Schulungen.
  • Unterrichtseinheiten müssen auf dem eigenen Computer vorbereitet und simuliert werden können.
  • Interaktive Whiteboards müssen im Informatikkonzept einer Schule berücksichtigt werden.

Lernplattformen

Selbstverständlich durfte ein Besuch am Stand von educanet2.ch nicht fehlen. Bei Ueli Zumkehr haben wir ein paar Änderungs-/Verbesserungswünsche angebracht. Obwohl ich bezweifle, dass die Messe dafür der richtige Ort war.

Etwas auf den Holzweg hat mich zunächst das Produkt KnowledgePlus geführt. Name und Slogan der Webplattform implizieren, dass es hier hauptsächlich um Wissensmanagement geht. In Tat und Wahrheit handelt es sich hier aber um ein Lernmanagement-System (LMS), das an Schulen eingesetzt werden kann.
Stellt sich natürlich immer die Frage, weshalb eine Schule für ein solches Produkt bezahlen und nicht auf ein kostenloses OpenSource-LMS (Moodle, ILIAS, …) setzen soll.
Die Antwort ist einfach: Öffentlich Schulen verfügen meist nicht über das entsprechende Know-how und die notwendigen Ressourcen, um eine solche Plattform zu betreiben (Installation, Betrieb/Wartung, …). Es macht also durchaus Sinn einen professionellen Dienstleister einen Vertrag abzuschliessen. Systemanpassungen an die eigenen Bedürfnisse, Support und Schulungen können dann von einem einzigen (kompetenten) Partner bezogen werden.
KnowledgePlus ist ein Produkt der Ivaris AG aus Wallisellen, das seit 2003 existiert und laufend weiter entwickelt und optimiert wird.

Ebenfalls unbekannt war mir bisher Fronter. Das mag damit zusammenhängen, dass Fronter (bisher) im Schweizer Markt gar nicht vertreten ist.
Fronter ist ein enorm umfangreiches LMS mit wahnsinnig vielen Werkzeugen und Möglichkeiten. In Fronter integriert lässt sich nun sogar das Webkonferenzsystem Elluminate nutzen. Was zwar die die hohe Ausbaustufe von Fronter zeigt, aber für öffentliche Schulen natürlich nicht zentral ist. Die Schüler/innen sehen sich ja täglich im reellen Klassenzimmer.
Auf der Informationsseite für Schulen werden die Möglichkeiten von Fronter aufgelistet. Diese führen weiter als die üblichen üblichen Kommunikations-, Kooperations- und Lernsteuerungsmöglichkeiten. Genannt wird auch ein persönliches ePortfolio, ein Eltern-Login, Notenmanagement und Lernfortschritt-Dokumentation für Lehrer/innen, Werkzeuge zur Wissenskooperation innerhalb der Institution u.a.m. Die Möglichkeiten sind beeindruckend.
Die nette Dame am Stand, welche leider kein persönliches Kärtchen dabei hatte, hat mir zudem erklärt, dass es in der Schweiz eine Einführungsaktion für Fronter gebe. Die Aktion heisst, glaube ich, «get started». Schulen können Fronter ein ganzes Jahr lang kostenlos nutzen. Im Gegenzug geben sie Rückmeldungen zur Plattform und deren Einsatz. Und Fronter möchte die Schule als Schweizer Schulprojekt in ihren Dokumentationen herzeigen. Ein Geben und Nehmen halt.

An der WorldDidac habe ich auch noch eine Veranstaltung in der Arena besucht, ein paar bekannte Gesichter getroffen und nette Gespräche geführt. Alles in allem ein angenehmer und ergiebiger Tag.

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