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Mobile &ict-in-der-schule &medienkompetenz Thomas am 22. 04. 2010

enter – Ratgeber digitale Medien

Die Swisscom hat in den vergangenen Jahren den SchoolNetGuide publiziert. Es handelte sich dabei um einen Internet-Ratgeber, der ursprünglich für Lehrer/innen konzipiert, aber auch darüber hinaus sein Publikum gefunden hat. In einer ganzen Reihe von Broschüren hat die Swisscom viele Internetthemen aufgegriffen und dazu Infos, Tipps und Links zusammengestellt.

Seit der letzten Ausgabe des SchoolNetGuides zum sozialen Internet sind bereits fast zwei Jahre vergangen. Doch nun ist ein Nachfolger gefunden:

enter – Ratgeber digitale Medienenter

Risiken und Gefahren der Medienwelt

Die aktuelle Broschüre widmet sich dem Jugendmedienschutz. Sie ist wirklich gelungen und sehr interessant. Sie kann heruntergeladen (PDF) oder online betrachtet werden.

Alle erdenklichen Risiken von Pornos auf dem Handy, Killerspiele, Cyber-Mobbing und Cyber-Grooming bis hin zu möglichen Suchtverhalten werden aufgegriffen und erläutert. Dies geschieht aber nicht im Sinne einer Verteufelung der Medien. Es handelt sich vielmehr um eine Bestandesaufnahme der aktuellen Risiken und Gefahren.

Zu jedem Thema werden schliesslich Strategien für Eltern und deren Kinder zum Umgang mit den Gefahren aufgezeigt.

Medienkonvergenz

Interessant finde ich den Wandel vom SchoolNetGuide zu Enter in Bezug auf die Medienkonvergenz. Während der SchoolNetGuide lediglich als Print/PDF zur Verfügung stand, steht jetzt eine angereicherte Plattform im Internet zur Verfügung.

So kann z.B. das Interview mit Prof. Daniel Süss in der Broschüre nachgelesen und in verkürzter Form auch als Video-Interview angeschaut werden. Auch für die anderen Experten-Interviews ist das so.
Selbstredend ist, dass es ausführliche, kommentierte Linklisten und Hinweise zu weiterführenden Quellen im Internet hat.
Für Eltern steht auch ein sogenannter «Medienkompetenz-Test» bereit. Dieser verdient allerdings seinen Namen nicht im geringsten. Es wird den Eltern höchstens aufgezeigt, was sie über die neuen Medien und den Umgang ihrer Kinder damit alles nicht wissen. Abgesehen von einigen nichtssagenden Sätzen, werden am Schluss lediglich eine Reihe von Links präsentiert.

Ich freue mich auf weitere Ausgaben von enter.

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Lernen &Mobile &ict-in-der-schule &medienkompetenz Thomas am 17. 02. 2008

Lernen mit Handy & Co in der Schule

In letzter Zeit habe ich vertieft mit Themen zum Einsatz von Mobiles (Handy, PDAs u.a.) im Unterricht auseinandergesetzt. Im Zentrum stand immer die Frage, wie und wozu denn Handy & Co im Unterricht sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden könnten.

Fakt ist folgendes Ergebnis aus der JIM-Studie 2007:

Mit einer Besitzrate von 94 Prozent unter den 12- bis 19-Jährigen ist das Handy das am weitesten verbreitete Medium bei Jugendlichen und aus der heutigen Jugendkultur nicht mehr wegzudenken.

Handies sind für Jugendliche zum persönlichen Begleiter geworden. SMS/MMS sind eine Selbstverständlichkeit und die meisten Handies verfügen über die Möglichkeit im Internet zu surfen.

Die Initiative secure-it.nrw hat neu die Broschüre «Handy & Co, Lernen über mobile Anwendungen» (für Grundschule und Sek I) zum Download bereitgestellt. Die Begründung für den Einsatz von mobilen Medien im Unterricht scheint mir zentral:

Broschüre Handy & CoEine Entwicklung mit Folgen, denn so positiv die Technik einerseits genutzt werden kann, so erschreckend sind auf der anderen Seite die potenziellen Gefahren, die damit verbunden sind. Als Beispiel seien Videoclips mit pornographischen Inhalten oder Gewaltdarstellungen genannt, die von Websites heruntergeladen oder als „Happy Slapping“-Kurzfilme selbst erstellt werden. Immer wieder werden diese auf Schulhöfen oder während des Unterrichts von Handy zu Handy weiter verbreitet. Diese Tatsache – in Kombination mit den Nutzungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler – erfordert pädagogisches Handeln im Sinne einer reflexiven Medienkompetenz.

Im Zentrum der Bemühungen stehen in der Schule folglich medienerzieherische bzw. medienbildnerische Anliegen. Schüler/innen sollen medienkompetente Menschen werden.

Allerdings dürfen m.E. fachdidaktische bzw. mediendidaktische Anliegen nicht vernachlässigt werden. Das Handy sollte zum jetzigen Zeitpunkt aus meiner Sicht nicht nur Unterrichtsinhalt, sondern auch Lernwerkzeug sein. Der Grund dafür ist eigentlich einfach, bedarf aber der nachfolgenden Erklärung:

Die Medienbildung in der Schule fristet nach wie vor ein Schattendasein. Lehrer/innen meinen, dafür nicht auch noch Zeit zu haben, neben all den anderen wichtigen Unterrichtsinhalten wie Deutsch, Fremdsprachen, Mathe u.s.w. Das Ziel für sie ist schliesslich, dass die Schüler/innen fehlerfrei lesen, schreiben, rechnen lernen. Medienbildung ist aus ihrer Sicht auch deshalb nicht so wichtig, weil ja sowieso alle Schüler/innen über ein Handy und über ausgeprägte Internet-Erfahrungen verfügen. Mobiles in der Schule sind schlicht überflüssig.
Was aber, wenn Handy & Co als Werkzeug zum (besseren, anderen) Lernen von bestehenden Unterrichtsinhalten in den bereits erwähnten Fachbereichen eingesetzt werden könnten? Dann geht ja keine Unterrichtszeit verloren, weil man ja die Inhalte ohnehin erarbeiten muss. Für Lehrer/innen ist das durchaus ein möglicher Grund, die Geräte einzusetzen. Mit Mobiles können z.B. Fremdwörter auswendig gelernt oder Versuche in Physik dokumentiert werden. Es können kreative Produkte entstehen und es kann kommuniziert werden. Der Mehrwert für das eigentliche Fachlernen ist in diesen Fällen vielleicht winzig klein. Für die Anliegen der Medienbildung kann dieser Einsatz aber bereits sehr wichtig sein. Wenn die Geräte schon mal da sind, kann man sich ja auch mit ihnen auseinandersetzen. Mediendidaktik als Hintertürchen zur Medienbildung.

Fazit meiner Überlegungen zu Mobiles im Unterricht:
Lehrer/innen sind diejenigen Personen, die neue Medien wie Handy & Co in ihren Unterricht integrieren. Der tatsächliche Einsatz hängt von ihrer Akzeptanz und ihrer Bereitschaft ab. Lehrpläne und Lehrmittel bilden eine wichtige Grundlage für den Einsatz und die Thematisierung von Medien im Unterricht. Jeder Medieneinsatz im Unterricht sollte aus meiner Sicht zwingend fachdidaktische Ziele in bestehenden Fachbereichen verfolgen. Durch dieses mediendidaktische Hintertürchen wird es vielleicht möglich, medienerzieherische bzw. medienbildnerische Anliegen besser zu etablieren.

Ach ja:
Ein paar URLs zum Lernen mit Handy & Co in der Schule habe ich in meiner Linksammlung festgehalten.

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Mobile &ict-in-der-schule &medienkompetenz Thomas am 27. 01. 2008

Handy… und wann klingelt´s bei dir?

«Handy… und wann klingelt´s bei dir?» ist ein Projekt von praxis-umweltbildung.de.

Handy bei Praxis-Umweltbildung

Das Projekt Handy… und wann klingelt’s bei dir?! regt Jugendliche an, ihren persönlichen Handygebrauch zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Kreativ und selbständig erarbeiten sich die Jugendlichen eigene Handlungsalternativen in ihrem täglichen Umgang mit dem Handy.

Das Projekt richtet sich an 12-15-Jährige in Schulen, Vereinen u.a. Es werden Materialien zu mehreren Workshops angeboten: Kommunikation, Recycling, Status, Strahlung, Sucht, Technik. Die ansprechenden Materialien (Arbeitsaufträge, Kopiervorlagen, Informationen u.a.) sind sehr umfangreich und können in der Schule auch nur auszugsweise eingesetzt werden.
Unter der Adresse www.handy-trendy.de werden Arbeits-Ergebnisse zu den Workshops von Jugendlichen präsentiert. Daneben gibt es eine interessante Linkliste.

Sehenswert ist auch die Liste mit Medien & Links.

(via netzlernen.ch)

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Mobile &medienkompetenz Thomas am 02. 12. 2007

JIM-Studie 2007

Bereits zum zehnten Mal wurde die JIM-Studie publiziert:

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest bildet seit 1998 das Medien- und Freizeitverhalten der Jugendlichen zwischen zwölf bis 19 Jahren in Deutschland ab.

Sehr interessant zu lesen. Spannend ist die Entwicklung in Bezug auf die Handynutzung. 94% aller Jugendlichen besitzen ein Handy. Dabei werden diese Geräte auch vermehrt missbrächlich verwendet. Die mobilen Kommunikationsmöglichkeiten werden sich weiter entwickeln. Es lohnt sich daher, dieses Thema weiterhin zu verfolgen.

„Das Handy ist als multimediale Plattform für Jugendliche von großer Bedeutung, die Ergebnisse bestärken uns, hier weiter in die Forschung zu investieren und das Handy als wichtiges Jugendschutzthema zu begreifen. Wir nehmen dieses Thema ernst und mit dem Angebot www.handysektor.de gibt der mpfs gemeinsam mit der LfM Nordrhein-Westfalen Jugendlichen wichtige Tipps im Umgang mit mobiler Kommunikation“ so Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation bei der Vorstellung der Studie in Mannheim. (Quelle: Pressemitteilung mpfs)

Informationen und Downloads:

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Mobile Thomas am 29. 11. 2007

Local Tagging in Winterthur

Mobile Tagging, das vereinzelt in verschiedenen Städten schon verwendet wird, verknüpft einen bezeichneten Gegenstand in der realen Welt mit Informationen im Internet. Dies geschieht mit Hilfe so genannter mobiler Tags, einer Art druckbarer Codes. Wird ein mobiler Tag mit dem Handy fotografiert, wird das Handy direkt mit dem Internet verbunden, das dann die gewünschten Informationen direkt auf das Display liefert. Die Region Winterthur wartet nun mit einer Weltneuheit auf:
Erstmals wird die AMT-Anwendung Local Tagging verwendet. AMT steht für Augmented Mobile Tagging, also erweitertes Mobile Tagging. Bei dieser Anwendung werden die mobilen Tags zusätzlich geopositioniert. Dank einer globalen Positionsangabe werden für jeden mobilen Tag weitere Informationen zum aktuellen Standort und der Umgebung bezogen und auf dem Handy dargestellt. So erfahren Anwendende zum Beispiel, welche Restaurants, Ämter oder Geschäfte in der Nähe einer Sehenswürdigkeit zu finden sind. (Quelle: Standortförderung Region Winterthur)

Über den Einsatz von Mobile Tagging in der Bildung habe ich mir hier auch schon einmal Gedanken gemacht. Wäre doch super, wenn die SCHU::COM, die Fachstelle, welche die Primarlehrer/innen beim Einsatz von Kommunikationsmitteln im Unterricht unterstützt, daraus ein Angebot für die Schule entwickeln könnte. Ein Postenlauf, den dann alle Klassen nutzen könnten.

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Mobile Thomas am 16. 11. 2007

Mobile Tagging für die Lehre?

Immer öfters liest man in letzter Zeit von Mobile Tagging. Dabei handelt es sich um einen 2D-Barcodes, die auf weitere Informationen im Internet verweisen. Statische Codes lassen sich so mit dynamischen, aktuellen Inhalten aus dem Internet versehen. Der Code wird dafür mit einem Mobile (z.B. einem Handy) fotografiert und vom installierten Reader dekodiert. Danach wird man direkt auf die entsprechende Website verwiesen.

Taggingprozess (Quelle Wikipedia)
Bildquelle: Wikipedia

Auf Produkten, Flugblättern, Plakaten u.a. angebrachte Tags verweisen somit immer auf die aktuellsten Infos im Internet. Swiss Post z.B. bringt Tags an Wanderwegweisern an, damit man sofort zum entsprechenden, aktuellen Postautofahrplan gelangt. Cool!

Fragt sich, ob sich diese Technologie auch für die Lehre einsetzen lässt. Martin Hofmann von der PH Rorschach hat mit dem Projekt «Tagging the Historical Rorschach» mit seinen Studentinnen und Studenten bereits Erfahrungen gesammelt. Ein grosses Ziel war bei diesem Projekt die Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Handy. Was aber, wenn das Handy an sich nicht Lerninhalt, sondern lediglich Hilfsmittel ist? Welche Vorteile hat (in diesem oder in anderen Szenarien) Mobile Tagging gegenüber einem herkömmlichen Postenlauf mit Papier und Bleistift?

Fazit:
Mobile Tagging ist grundsätzlich eine tolle Sache. Fragen nach dem Sinn von Mobile Tags in der Lehre müssen aber erst noch beantwortet werden: Wie oder wann macht ein Einsatz in der Lehre Sinn? Wann sind aktuelle Informationen mobil (!) gefragt?

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Mobile Thomas am 28. 09. 2007

Broschüre «Gewalt auf Handys»

Gewalt auf HandysDie Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle Nordrhein-Westfalen e. V. (AJS NRW) hat eine Broschüre namens «Gewalt auf Handys» verfasst. Diese Broschüre ist neu auch online verfügbar.

Auf vielen Seiten wird beschrieben, was in Deutschland alles gesetzlich Verboten ist (Gewalt/Pornographie aufzeichnen bzw. weitersenden, Intimsphäre anderer verletzen, u.a.m.). Zudem gibt es die Kapitel «Was können Eltern tun?» und «Was können Schulen tun?».

Download der Broschüre «Gewalt auf Handys» (pdf)

(via klicksafe.de)

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Lernen &Mobile &Wissensmanagement &eLearning Thomas am 22. 09. 2007

Mindmapping online

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Tools online zur Erstellung von Mindmaps:

Matthias Rückel von www.realtime-collaboration.de hat eine kleine Liste der Angebote verfasst:

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Mobile &medienkompetenz Thomas am 14. 04. 2007

Handy in der Schule: Verbieten oder nutzen?

Wie bereits in einem früheren Beitrag beschrieben, finde ich ein flächendeckendes, generelles Verbot von Handys und ähnlichem nicht unbedingt sinnvoll.

Nach spannenden Diskussionen im Lehrerteam meines kleinen Schulhauses haben wir uns entschlossen, kein generelles Verbot von Handhelds auf dem Schulhausareal zu erlassen. Vielmehr haben die sehr, sehr vereinzelt aufgetauchten MP3-Players, PSPs und Handys zu Gesprächen in den Schulzimmern geführt.
Da das Thema in der Presse immer wieder mal präsent ist, haben wir uns entschlossen, einen Artikel im Mitteilungsblatt der Schule zu publizieren: Handhelds auf dem Pausenplatz (pdf).

Als Quellen für Aussagen in besagtem Artikel dienten u.a. folgende Seiten:

Können und sollen nun aber Lehrer/innen das Handy selbst zum Gegenstand des Unterrichtes machen? Falls diese Frage mit ja beantwortet wird, bieten die folgenden Angebote Hilfen für den Handyeinsatz im Unterricht:

Linktagung “Handy in der Schule”Zudem findet am 30. Mai bzw. am 5. September 2007 in Zürich eine Linktagung zum Thema “Das Handy in der Schule” statt.

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Mobile &medienkompetenz Thomas am 13. 01. 2007

Verbot von Handhelds in der Schule

Die Union der Schülerorganisationen USO erachtet ein Handyverbot an Schulen für unsinnig. Die problematischen Gewalt- und Sexbilder könnten genauso über andere Geräte, auf dem Schulweg und in der Freizeit getauscht werden.
Es sei Aufgabe der Schule, den verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien zu lehren, heisst es in einer Mitteilung der USO von heute. die USO schlägt daher vor, dass die Schulen ein Disziplinarreglement für die missbräuchliche Verwendung von Handys erlassen. (Webnews des Landboten, 11.1.07)

Ich teile die Meinung der Schülerorganisationen mehrheitlich. Ein blosses Verbot in der Schule wird kaum einen positiven Effekt haben. Ein Handyverbot in gewissen Bereichen kann aber dennoch Sinn machen für mich.

Auch wenn in der Presse vor allem das Handy, wegen offensichtlich wiederkehrenden Missbrauchs der eingebauten Kamera (Sex-/Gewaltbilder, Happy Slapping) im Fokus steht, ist die Diskussion in den Lehrerzimmern um ein Verbot von Handhelds in der Schule breiter.

Für ein Verbot von Handhelds spricht aus Sicht von (einigen oder vielen?) Lehrkräften und Politikern folgendes:

  • Gewalt- und Pornographie-Bilder
    Gewalt und Sex gehören nicht in die Schule. Durch Handhelds lassen sich Gewalt- und Sex-Bilder bzw. -Videos austauschen.
  • Störung des Unterrichts
    Handhelds im Unterricht stören die Konzentration. Die Schüler/innen werden vom eigentlichen Unterrichtsinhalt abgelenkt und stören auch Mitschüler/innen.
  • Mangelnde Bewegung
    Kinder sollen sich besser bewegen in der Pause, z.B. Fussball oder Fangen spielen. Handhelds fördern den Bewegungsmangel der Kinder noch zusätzlich.
  • Fehlende Kommunikation
    Es ist gescheiter, wenn die Kinder miteinander reden und spielen, statt sich allein in ein Computerspiel zu vertiefen oder SMS zu tippen. Das führt zu einer Vereinsamung.
  • Sozialer Druck und Verschuldung
    Kinder und Jugendliche, die keinen Handheld besitzen kommen massiv unter Druck. Weniger begüterte Schüler/innen werden zu Aussenseiter/innen oder müssen sich verschulden.

Die oben genannten Punkte sprechen für mich aber nicht in erster Linie für ein Verbot, sondern dafür, diese Punkte im Unterricht zu thematisieren. Bereits mit Primarschulkindern gibt es dabei sehr spannende Diskussionen. Der kritische Umgang mit Handhelds wird dadurch gefördert. Durch ein blosses Verbot ist dies bestimmt nicht der Fall!

Dennoch: Verbote dürfen nicht generell verteufelt werden. Auch Verbote können in der pädagogischen Arbeit durchaus Sinn machen.
Während den Deutschlektionen dürfen die Kinder meiner Klasse kein privates Buch lesen, wenn wir gerade ein grammatikalisches Thema besprechen. In der Mathestunde ist es verboten, einen Taschenrechner zu benutzen, um Kopfrechnungen zu lösen. Und genauso wenig darf man in einer Geschichtslektion mit der PSP spielen oder ein SMS verschicken. Regeln (und damit implizite oder explizite Verbote) sind ein Teil der Erziehungsarbeit.

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