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MonatsarchivDezember 2011



Querbeet Thomas am 06. 12. 2011

Etherpad – Gemeinsam Texte schreiben

EtherPad ist ein webbasierter Editor zur kollaborativen Bearbeitung von Texten (collaborative real-time editor). Etherpad erlaubt es mehreren Personen, in Echtzeit einen Text zu bearbeiten, wobei alle Änderungen sofort bei allen Teilnehmern sichtbar werden. Dabei können die Änderungen der verschiedenen Bearbeiter farblich unterschieden werden. Eine weitere komfortable Funktion ist die Möglichkeit neben der Textbearbeitung im Bearbeitungsfenster zu chatten.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/EtherPad)

Etherpad wurde von Google gekauft und unter einer Open-Soure-Lizenz frei gegeben. In der Zwischenzeit wurde das Projekt bei Google aber abgeschlossen. Diverse Installationen werden im Internet betrieben und können genutzt werden.

Medienpaed.de (Etherpad Lite)

In der Schweizer Bildungsszene macht vor allem die Firma studer + raimann ag auf sich aufmerksam, welche unter dem Namen edupad.ch präsent ist. edupad.ch verwendet Etherpad (Vollversion, Pro) wird allerdings in der kostenlosen Variante lediglich mit abgespeckten Funktionen angeboten. Und genau hier liegt das Problem.

Dass bei edupad.ch höchstens 15 Personen zeitgleich an einem Dokument arbeiten können ist kein Nachteil. Dass es nur öffentliche Pads gibt (wer den Link kennt, hat Zugang), ist auch kein Problem. Problematisch für den schulischen Einsatz ist aber, dass ein Pad und damit alles was je in einem Pad geschrieben wurde nicht gelöscht werden kann. Ich denke, dass Pads häufig wie Notizzettel verwendet werden. Jeder schreibt noch etwas hin und irgendwann wird der Zettel weggeworfen. Das sollte bei den Pads genau so sein.
Am Rande: Bei anderen Etherpad-Angeboten, werden Pads automatisch gelöscht, wenn sie eine gewisse Zeit (z.B. 30 Tage bei PrimaryPad Free) nicht verändert werden.

Wer momentan Etherpad in der Pro-Version kostenlos nutzen will, kann auf die Angebote der Piratenpartei mehrerer Länder oder auf eine Installation von Mozilla zurückgreifen. Bei diesen Angeboten, kann von zusätzlichen Features profitieren:

  • Mehrere Pads verwalten, auch löschen (Team Site)
  • Zugangsbeschränkung für einzelne Pads (Passwortschutz, Mitglieder)
  • Link zu Ready-Only-Seite

Für Pro-Pads verwende ich im Moment:

Weitere Etherpad oder Etherpad-Lite-Installationen, die gratis genutzt werden können:
http://www.medienpad.de/, http://piratepad.net/, http://willyou.typewith.me/, …
(Sammlung von Etherpad-Installationen: http://etherpad.org/public-sites/)

Wie bereits im vorhergehenden Beitrag geschrieben, plant die Fachstelle Bildung und ICT für 2012 ein kostenloses Angebot von Etherpad Pro (siehe hier).

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Querbeet Thomas am 06. 12. 2011

edu-ict-Adventskalender 2011

Die Fachstelle «Bildung und ICT» des Kantons Zürich präsentiert auf ihrer Website einen Adventskalender mit Web-2.0-Tools, die sich für den Einsatz in der Schule eignen und zudem kostenlos sind.

Im Internet finden sich immer mehr mindestens in einer Basis-Version kostenlos nutzbare Web-Werkzeuge, die sich auch gut zum Lernen und Lehren eignen. Viele dieser Werkzeuge unterstützen zudem kooperative Arbeits- und Lernformen.
(Quelle: http://edu-ict.zh.ch/start/edu-ict-adventskalender)

Für mich persönlich habe ich bis jetzt noch kein mir unbekanntes Tool entdeckt, allerdings hat es bereits jetzt einiges, das ich selber nutze oder bei Weiterbildungen empfehle. Eine tolle Sammlung entsteht hier!

Eine wichtige und scheinbar belanglose hat aber meine Aufmerksamkeit geweckt. Offensichtlich möchte die Fachstelle nächstes Jahr allen die Pro-Version von Etherpad zugänglich machen: «Die Fachstelle Bildung und ICT plant für 2012 ein kostenloses Angebot der Pro-Version.» Super! Betrieben werden soll die Lösung von studer+reinmann ag, welche bereits jetzt eine eingeschränkte Version von Etherpad unter edupad.ch anbietet.

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Querbeet Thomas am 02. 12. 2011

Schule in der Informationsgesellschaft

Das Poster “Schule in der Informationsgesellschaft” soll dazu anregen, über die aktuelle und künftige Rolle digitaler Medien in der Schule nachzudenken. Es kann als Grundlage für die gemeinsame Diskussion in schulinternen Arbeitsgruppen und Weiterbildungen dienen.
(Quelle: http://www.schuleinderinformationsgesellschaft.ch/)

Das «Poster zur Diskussion über digitale Medien im Schulalltag» wurde herausgegeben vom «Institut für Medien und Schule IMS» der PH Zentralschweiz. Es kann als PDF-Version heruntergeladen und kann für frei verwendet werden in Schulen (CC by-nc).

Aus meiner Sicht ist das Poster sehr gut geeignet, um in die Diskussion in einer Schule rund um das Thema Medien einzusteigen. Lehrer/innen, Schulleiter/innen und Schulpfleger/innen erhalten durch die Visualisierung verbunden mit einem konkreten Auftrag die Möglichkeit ihre Vorstellungen, Ideen, Ängste, Wünsche, Visionen einzubringen und auszutauschen. Auf der Website http://www.schuleinderinformationsgesellschaft.ch/ werden drei Praxis-Szenarien genau erläutert:

  • Überzeugungen sammeln und Massnahmen planen
  • Vorteile und Nachteile abwägen
  • Eine ideale Zukunft entwerfen

Mir gefällt die Visualisierung sehr gut, weil man als Betrachter/in die Bereiche und Aspekte des Medieneinsatzes praktisch auf einen Blick erfassen kann. Dennoch hat man die Möglichkeit, sich mit einzelnen Bildern bzw. Bildteilen vertieft auseinanderzusetzen.
Enorm wichtig finde ich zudem, dass nicht «nur» auf den Unterricht fokussiert wird, sondern ein umfassenderes Bild gezeichnet wird, das auch schulorganisatorische Aspekte, ausserschulische Aktivitäten, technische Belange, weltweite Entwicklungen u.a.m. berücksichtigt.

Eine prima Idee wird wunderbar umgesetzt. Besten Dank an die Macher.

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