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MonatsarchivMärz 2010



ict-in-der-schule &medienkompetenz Thomas am 28. 03. 2010

Passwörter in der Schule

Das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Passwörtern bzw. dem sicheren Umgang mit Passwörtern ist bei Lehrer/innen nicht sehr weit ausgebildet. Oft wird das Thema eher stiefmütterlich behandelt. Das gilt dann auch für die Kinder und Jugendlichen in deren Klassen.

Zwar ist bei allen unbestritten, dass man im eigenen Alltagsleben Passwörter geheim hält. Den Pin-Code der Bankkarte würde niemand offen auf dem Lehrerpult rumliegen lassen. In der Schule scheint das aber dann doch nicht so wichtig:

Es ist nicht schlimm, wenn sich jemand mit meinem Lehrer-Passwort einloggen könnte. Ich habe sowieso keine wichtigen Daten auf dem Schulcomputer.

Wobei die Lehrer/innen vergessen, dass mit dem Lehrerlogin auch Daten anderer Lehrer/innen eingesehen, verändert, gelöscht werden können. Um die Zusammenarbeit und den Austausch der Lehrer/innen zu erleichtern, haben sie auf entsprechende Laufwerke im Netzwerk gemeinsam Zugriff. Selbst wenn dort (hoffentlich) niemand sensible Daten abgelegt hat, kann es schnell mal ärgerlich und zumindest aufwändig werden. Was wenn die gemeinsame Vorbereitung des Sporttages oder der nächsten Projektwoche plötzlich gelöscht wird?

Schüler/innen vergessen ihr Passwort häufig. Es ist besser, wenn alle das gleiche Passwort haben.

Es stimmt, dass es manchmal mühsam ist, vergessen gegangene Passwörter wieder zurückzusetzen. Aber gerade in der Schule kann man dadurch auch lernen, wie man mit Passwörtern umgehen soll. Persönliche Passwörter sind ein «Muss». Spätestens dann, wenn mit Diensten wie educanet2.ch gearbeitet wird, liegt das auf der Hand. Kein/e Schüler/in soll im Namen anderer Mails verschicken oder Inhalte publizieren können.
Die Stärke und somit Behaltensschwierigkeit der Passwörter kann und muss natürlich dem Alter der Schüler/innen angepasst werden.

Es würde viel zu lange dauern, wenn sich jedes Kind selber an- und abmelden müsste am Computer.

Es stimmt, dass ein persönliches Login Zeit benötigt. Da kann ich gar nicht widersprechen. Gerade kleinere Schüler/innen, werden dafür viel Zeit benötigen. Dennoch würde ich hier nicht auf dem Alter angepasste Passwörter verzichten.

Weshalb soll ich im Unterricht Zeit investieren, um mit den Kindern Passwörter zu bilden? Sie verraten ja die Passwörter sowieso gegenseitig.

Es gibt immer einzelne Kinder, die ihr Passwort weitergeben an die beste Freundin oder den besten Kumpel. Einige wählen ihr Passwort bestimmt auch so, dass es leicht zu erraten ist (FCB-Fan, ronaldinio u.ä.). Genau diese Verhalten werden aber thematisiert im Unterricht.
In der Klasse könnte man ein Spiel machen: Wer das Passwort eines anderen errät und der Lehrerin mitteilt, gewinnt einen Znüni oder etwas anderes.

Quellen im Internet zum Thema:

Sicheres Passwort (Film)

Quelle: Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

Quelle: Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

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tools Thomas am 23. 03. 2010

Mac Snow Leopard mag kein FAT32

Ich turne fleissig auf Mac und Windows. Um meine Dateien hin- und herzubewegen benutze ich einen FAT32-formatierten USB-Stick (MBR). Seit mein Mac mit OS 10.6 (Snow Leopard) unterwegs ist, verweigert er aber genau die Zusammenarbeit mit diesem USB-Stick.

Es ist mir nicht möglich, ganze Ordner auf den Stick zu kopieren:

Nun habe ich mal das Web bemüht und gemerkt, dass es unter Mac OS X Snow Leopard auch noch andere Bugs gibt. Zu meinem Problem bzw. meiner Fehlermeldung habe ich auf die Schnelle nichts finden können. Allerdings fruchten die beschriebenen Workarounds auch bei meinem Problem:

Workaround: Ordner zippen

Vor dem Kopieren auf den FAT32-Stick den ganzen Ordner zippen bzw. «komprimieren». Sobald das ZIP-File auf dem Stick ist, kann es dekomprimiert werden.
Achtung: Unter Windows werden bei diesem Vorgehen alle Dateien sichtbar, welche auf dem Mac versteckt blieben (.DS_Store, ._InfoBlaBla.doc u.a.m.). Sie sind aber auf Windows unnütz und verwirren nur.

Workaround: Versteckte Dateien löschen

Vor dem Kopieren auf den FAT32-Stick sämtliche versteckten Dateien im Ordner löschen. Dann klappt das Kopieren wunderbar.

Um alle (unter Mac OS X) versteckten Dateien gibt es verschiedene Weg. Alle diese versteckten Dateien beginnen mit einem Punkt.

Tool zum Löschen benutzen
Es gibt Gratis-Tools, die die Arbeit für einem übernehmen:
Hidden Cleaner, TinkerTool, Onyx u.a.

Versteckte Dateien finden mit «Suchen»
1. Den Ordner öffnen > Ablage > Suchen
2. Ordner wählen als Suchziel (nicht ganzen Computer)
3. Wählen «Sichtbarkeit ist unsichtbar»
4. Alle angezeigten Dateien in den Papierkorb ziehen
Versteckte Dateien suchen

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ict-in-der-schule &Lernen &medienkompetenz Thomas am 20. 03. 2010

Optische Täuschungen

Das Thema «Unsere Sinne» oder ähnliches wird in vielen Klassen der Unterstufe behandelt. Dabei werden auch die eigenen fünf Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken, tasten) getestet. Es werden zum Beispiel Tastspiele gemacht. Mit verbundenen Augen müssen die Kinder Gerüche erraten oder Esswaren erschmecken. Sie trainieren dabei die eigene Wahrnehmung und lernen etwas über die Funktionsweise der Sinne.

Die Sinne können aber auch getäuscht werden. Klassischerweise kommen hier im Unterricht optische Täuschungen zum Zuge. Es handelt sich dabei um visuelle Illusionen. Unsere Sinne werden dabei getäuscht. Scheinbar krumme Linien sind in Wahrheit gerade. Farben verändern sich in ihrer Umgebung. Statische Bildelemente scheinen sich zu bewegen u.a.m.

Manchmal sind es aber nicht die Sinne, die uns täuschen. Vielmehr sorgen die Ersteller von Fotos und Videos dafür, dass wir etwas sehen, was es eigentlich gar nicht gibt. Bilder können manipuliert werden. Eigentlich muss man sich, genau wie bei den klassischen optischen Täuschungen, fragen, was Wirklichkeit und was Illusion ist. Und genau damit ist der Bogen zur Vermittlung und Reflexion von mediepädagogischen Fragestellungen geschlagen.

Mögliche Unterrichtsinhalte:

  • (Werbe-)Fotos betrachten und sich überlegen, was wohl verändert wurde.
    Was wurde verändert und weshalb?
  • Bilder mit offensichtlichen Photoshop-Fehlern anschauen und analysieren.
    Wo ist der Fehler und was war das Ziel der Manipulation / Retusche?
  • Eigene Bilder und Fotos verändern.
    Sich schminken am Computer oder sich in eine neue Umgebung setzen u.ä.
  • Ein eigenes Video drehen (Stopp-Trick-Video).
    Ein Video drehen, in dem ein Kind ein anderes wegzaubert u.ä.
  • u.v.a.

Dazu passend noch dies:

Passende Links:

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Querbeet Thomas am 18. 03. 2010

Das Ich im Netz

Zunehmend gewinnt die Frage, was man über sich selbst im Netz publizieren soll, an Bedeutung. Wie persönlich dürfen die Informationen sein?

Der Elektrische Reporter widmet dem Thema die Sendung «Digitale Identität: Das Ich im Netz»:

Der moderne Web-Bewohner will identifiziert und gefunden werden, er will sichtbare Spuren hinterlassen – und er beginnt, sein Profil aktiv zu managen: Er lädt seine Filme auf Youtube hoch, seine Fotos auf Flickr, knüpft Geschäftskontakte auf Xing, verwaltet seine Lesezeichen auf Mister Wong, bleibt mit Studienfreunden über Facebook in Verbindung und sondert permanent Statusmeldungen auf Twitter ab – und all das meist unter seinem echten Namen. Wird unser Erscheinen im Web zu einem festen Bestandteil des Ichs, und welche Folgen hat das für unser Leben?

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Querbeet Thomas am 14. 03. 2010

Medienrechtliche Fallen

An derKadervernetzung 2010 ICT-Kadervernetzung vom letzten Samstag, 13.3.2010, in Wil (SG) hat Herr Oliver Sidler (http://www.sidlerlaw.com/) sein Einführungsreferat zu medienrechtlichen Aspekten in der Bildung gehalten. Es wurde versprochen, dass die Präsentationsfolien in den nächsten Tagen auf der Tagungswebsite publiziert werden.

Und immer lockt das Web…
Medienrechtliche Fallen der Internetnutzung im Bildungsbereich
Oliver Sidler
«Der Einsatz des Internets öffnet die Schule und das Klassenzimmer für den Informationsaustausch mit der realen Welt. Die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten des Internets locken und vernebeln den Blick auf die Gefahren und rechtlichen Grenzen. Auch im Bildungsbereich werden Persönlichkeit und Datenschutz oft vernachlässigt und das Urheberrecht nicht ernst genommen. Informatikverantwortliche, Lehrpersonen und Lernende sollten verstärkt sensibilisiert werden.»
(Quelle: http://educanet2.ch/kadervernetzung?3)

Sidler hat verschiedene rechtliche Aspekte aufgezeigt, die beim Umgang von Schulen mit Medien beachtet werden müssen (Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte u.a.). Ich werde an dieser Stelle diese Aspekte nicht  auflisten, sondern lediglich zwei Gedanken dazu formulieren:

Das Recht am eigenen Bild und ein pauschales Einverständnis

Das Wissen, dass man Personen nicht ohne deren Einverständnis fotografieren oder filmen darf, um die Bilder nachher zu publizieren, ist in Schulen und anderen Bildungsinstitutionen mittlerweile verbreitet. Viele Schulen holen sich daher bereits zum Beginn eines Schuljahres eine Art «Pauschal-Vollmacht» von den Eltern: «Sie erklären sich einverstanden, dass wir Ihr Kind fotografieren: Ja / Nein». Ich hatte bis anhin meine Zweifel, ob das aus rechtlicher Sicht Sinn macht. Herr Sidler findet das Vorgehen allerdings o.k. Klar ist, dass Schüler/innen und Eltern jederzeit verlangen können, dass bereits auf der Klassenwebsite publizierte Bilder entfernt werden.
Ach ja, dass es bei öffentlichen Bildern nie möglich sein soll, Bilder und Namen von Schüler/innen in Verbindung zu bringen, ist auch gängige Praxis.

Das Internet ist kein Selbstbedienungsladen

Lehrpersonen sind für ihren Unterricht von Gesetzes wegen urheberrechtlich privilegiert, so dass sie Werke zu Spezialtarifen – aber nicht gratis und unbeschränkt – nutzen können.
(Quelle: http://www.urheberrecht.educa.ch)

Auch urheberrechtlich geschützte Materialien aus dem Internet können, somit für den Unterricht in der Klasse verwendet werden. Allerdings dürfen sie in keiner Form weiter publiziert werden (Elternabende, Schulwebsite u.ä.).
Wenn ich Lehrer/innen darauf hinweise, dass es für die Nutzung von Materialien aus dem Internet rechtliche Schranken gibt, dann sind sie stets sehr erstaunt. Die einhellige Meinung: «Wenn du nicht willst, dass ich deine Bilder verwende, dann musst du sie ja nicht ins Internet stellen.» «Alle verwenden Bilder, Texte, Musik aus dem Internet, dann ist es doch o.k.»
Ich versuche jeweils die Lehrer/innen zu motivieren, die Schranken des Urheberrechts mit den Schüler/innen zu thematisieren. Statt irgendwelche Bilder, die mit der Google-Bildersuche gefunden wurde, zu verwenden, könnten die Schüler/innen auf lizenzfreie Bilder bzw. auf Bilder mit einer CC-Lizenz zurückgreifen. Die CC-Suche (http://search.creativecommons.org/) unterstützt einem dabei.
Es wäre ein falsches Signal, wenn wir den Schüler/innen nicht klar machen würden, dass es für die Verwendung von Materialien aus dem Internet Grenzen gibt.

Infos und Quellen zum Urheberrecht im Bildungsbereich:

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Querbeet Thomas am 14. 03. 2010

BullinoBlog erwacht aus dem Winterschlaf

Im letzten halben Jahr hat sich der BullinoBlog klammheimlich dem Winterschlaf hingegeben.

In dieser Zeit wurde ich ab und zu mal angeschubst und gefragt, ob ich denn nicht dies und das noch posten könnte. Einige scheinen den BullinoBlog doch tatsächlich gelesen zu haben. Deshalb habe ich mich nun entschieden, den Blog wieder zu reaktivieren.

Viel Spass.

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