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MonatsarchivMai 2008



Querbeet Thomas am 31. 05. 2008

Infos und Unterrichtseinheiten zu Medienkompetenz

Zusammen mit seinem deutschen Partner Lehrer-Online hat educa.ch eine Übersichtsseite auf Unterrichtsmaterialien zum Thema “Medienkompetenz” erstellt. Sie enthält Links auf Dossiers und Unterrichtseinheiten zu den verschiedenen Aspekten des Themas.
(Quelle: educa.ch

Hier gehts zur Übersichtsseite: http://www.educa.ch/dyn/189484.asp

medienkompetenz Thomas am 31. 05. 2008

Internet rückt in den Mittelpunkt der jugendlichen Medienwelt

Medienkonvergenz Monitoring
Der Report präsentiert die Ergebnisse einer Befragung von mehr als 5000 InternetnutzerInnen zwischen 12 und 19 Jahren. Im Mittelpunkt der Befragung stand einerseits die Nutzung der multifunktionalen Medien Computer, Handy und Internet und andererseits die Nutzung von Medien ausgehend von individuellen Präferenzen für Musik, elektronische Spiele, Filme und Fernsehsendungen. Um die Medientätigkeiten Jugendlicher qualifizieren zu können, wurden die erhobenen Zahlen für den Report durch Daten aus Intensivinterviews mit 40 Jugendlichen ergänzt.
Die Ergebnisse zeigen, dass der Computer und das Internet weiter in den Mittelpunkt jugendlicher Medienwelten rücken. Jugendliche suchen im Internet nicht nur nach Infor­mationen, sondern hören dort Musik, sehen Videos, reden mit FreundInnen und spielen.
(Quelle: Uni Leipzig)

Hier ein einige Stichworte zum Report aus der Pressemitteilung (pdf) zur Studie:

  • Der Internet-PC wird für Jugendliche zum wichtigen Unterhaltungsmedium.
  • Vorlieben für Inhalte aus den ‚alten’ Massenmedien führen Jugendliche ins Netz.
  • Das Internet wird für Jugendliche zum Massenmedium 2.0.
  • Jugendliche nutzen das Internet auch als Mitmachmedium.
  • Der Internet-PC macht ‚alte’ Medien für Jugendliche zunehmend überflüssig.

Nun könnte man aufgrund dieser kurzen Infos meinen, dass nur noch das Internet und der PC eine Rolle in der Medienlandschaft der Jugendlichen spielt. Wer den Report aber im Detail liest, merkt, dass das nicht so ist.
Als Beispiel sei hier der Konsum von Film und Fernsehen angeführt:

  • Für Jugendliche, die ihr Filminteresse verfolgen, stehen die klassischen Medien hoch im Kurs. Filme schauen sie sich am häufigsten im Fernsehen an. Computer und Internet sind für sie als Rezeptionsmedien (noch) nicht sehr relevant. Auf Zusatzangebote der Einzelmedien greifen sie vergleichsweise häufig zu.
  • Präferenzen für Fernsehsendungen leiten Jugendliche zu einer durchschnittlich wenig konvergenten Mediennutzung. Bislang bleiben die Fernsehinteressierten hinsichtlich der Rezeption überwiegend beim traditionellen Fernsehen und ein großer Teil nutzt gar keine zusätzlichen Angebote zu Fernsehserien.

Der Report zeigt zudem auf, welchen Einfluss Geschlecht, Bildung und Alter auf die konvergente Mediennutzung von Jugendlichen haben. Bereits bekannte Studien werden dabei bestätigt. Kurz und knackig gesagt:

  • Jungen haben einen eher technikzentrierten Zugang zu den Medien und probieren neue Techniken daher auch eher mal aus und eignen sie sich an. Mädchen haben eher einen kommunikativ-sozialen Zugang. Sie nutzen Medien eher für die Kommunikation, zur Pflege ihrer sozialen Beziehungen.
  • Der gestaltende, produktive Umgang wird in Bezug auf Musik und Videos nehmen die Jungen stärker wahr. Mädchen nutzen hingegen häufiger Bilder produktiv-gestaltend.
  • «Mädchen nutzen das konvergente Medienensemble breiter zu Musik, Film und TV; Jungen zu elektronischen Spielen»

Ganz interessant sind für mich die folgenden Erkenntnisse:

  • Medien bearbeiten und ins Internet stellen – nicht mehr nur eine Domäne der hoch Gebildeten [Anmerkung: Damit widerspricht der Report früheren Studien.]
  • Musik hören, Fotografieren, Klingeltöne herunterladen – Jugendliche mit niedrigem Bildungshintergrund nutzen das Handy multifunktionaler.
    Dies ist mit ihrer größeren Wertschätzung des Handys als Statussymbol zu erklären (z.B. Detering u.a. 2006, Skog 2002).
  • Jugendliche mit niedrigem Bildungshintergrund nutzen das konvergente Medienensemble breiter. … Ein Grund für diese bildungsbezogenen Unterschiede sind in der Ausprägung der medialen Präferenzen zu suchen: Jugendliche mit niedrigem Bildungshintergrund präferieren häufiger solche Medieninhalte (und -figuren), die sehr populär sind und in größerem Masse Peer-Einbindung gewährleisten (vgl. Wegener 2008). Darüber hinaus scheint hier die tendenziell stärkere Konsumorientierung der niedrig Gebildeten zum Ausdruck zu kommen (vgl. Langness u.a. 2006).

Die Sites/Downloads zur Studie:

ict-in-der-schule & medienkompetenz Thomas am 27. 05. 2008

Internet: Aber bitte nicht im Unterricht

An verschiedenen Stellen (hier, hier und hier) wurde über die Studie des Instituts für Medien- und Kompetenzforschung mmb «Digitale Schule – wie Lehrer Angebote im Internet nutzen» berichtet. Es können die wichtigsten Ergebnisse (PDF-Download 10 Thesen) oder die ganze Studie (PDF-Download Studie) heruntergeladen werden.

Auch aus dem Alltag von Lehrerinnen und Lehrern sind Computer und Internet nicht mehr wegzudenken. Allerdings nutzen Lehrer das Internet überwiegend zur Unterrichtsvorbereitung. Im Unterricht selbst werden die Neuen Medien eher selten eingesetzt.

Auf eine detailiertere Darstellung der Ergebnisse möchte ich hier verzichten und auf die oben erwähnten Downloads verweisen. Leider zeigt die Studie in Bezug auf den Einsatz des Internets keine Verbesserungen im Vergleich zu ähnlichen Untersuchungen.

Die Frage stellt sich, weshalb es keine Fortschritte gibt. Weshalb wird das Internet von den Lehrer/innen nicht vermehrt eingebracht in den Unterricht?
Eine sehr interessante Diskussion ist im Blog von Mandy Schiefner entstanden. Sie spricht wirklich viele wichtige Punkte an und zeigt vor allem auf, dass es nicht einfach ist, etwas zu verändern. Mehrere Player im System, also Behörden-Lehrer/innen-Eltern-Schüler/innen, müssen am selben Strick ziehen. Sie müssen die gleichen Bildungsziele verfolgen. In diesem Sinne kann ich die folgende Aussage aus der Diskussion vollkommen unterstützen:

Medien im Unterricht müssen immer noch als gesamtheitliches Schulentwicklungsprojekt angesehen werden …. und dies braucht vor allem eines: Engagement und Zeit. (Mandy Schiefner)

Es wäre falsch, aufgrund der Studie den schwarzen Peter einzig und allein den Lehrer/innen zuzuschieben. Sie sind nur ein Teil im ganzen Puzzle.

Fazit:
Es gibt noch viel zu tun in der Medienbildung.
Verstärkung der Medienbildung im Unterricht braucht seine Zeit.
Dranbleiben ist auf allen Ebenen wichtig.
Nur nichts tun ist schlimmer.

medienkompetenz Thomas am 22. 05. 2008

Machen Computer dumm?

Gabi Reinmann macht sich in ihrem Blog Gedanken zu einem Artikel der Zeit, welcher sich mit den Veränderungen unserer Sprache und unseres Denkens durch die Online-Welt beschäftigt. Zu Wort kommt in diesem Artikel auch Manfred Spitzer, der nur die möglichen negativen Aspekte betont. Darauf möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht näher eingehen.

Vielmehr möchte ich auf einen Artikel von Gabi Reinmann hinweisen, den Sie in ihrem Beitrag ebenfalls erwähnt. Sie hat ihn für den Südkurier geschrieben (online, pdf). Eine erfrischend angenehme Antwort für Medien-Pessimisten. Ausgewählte Aussagen:

  • Machen Computer dumm? Gegenfrage: Macht Musik dumm?
  • Die digitalen Medien sind nicht nur bei Kindern und Jugendlichen heiß begehrt; sie sind auch Teil unserer heutigen Lebenswelt und sie sind multifunktional. Das heißt: Sie dienen Kommunikation, Information, Lernen und Unterhaltung gleichermaßen.
  • Wer dem Netz fernbleibt, der kann nicht wissen, dass man sich dort nicht nur berieseln lassen, sondern auch konstruktiv seine Meinung artikulieren, Experten-Communities konsultieren oder an Wissensprojekten beteiligen kann – auch ohne Programmierkenntnisse, wie sie bis vor kurzem nötig waren.

Danke Gabi Reinmann für diesen Artikel.

medienkompetenz Thomas am 22. 05. 2008

Spielraum zu Computer- und Videospielen

Spielraum, Institut zur Förderung von Medienkompetenz, ist Teil der Fachhochschule Köln.

Spielraum - Institut zur Förderung von Medienkompetenz

Was sind die Ziele von Spielraum?
Ziel von Spielraum ist es, einen Beitrag zur Entwicklung der Medienkompetenz von Eltern, Erziehern, Pädagogen und Lehrern in Hinblick auf Computer- und Videospiele zu leisten und diese in die Lage zu versetzen, Kinder und Jugendliche zu einem angemessenen Umgang mit Bildschirmspielen anzuleiten.
Dazu bedarf es sowohl der Vermittlung von Kenntnissen über die Erscheinungsformen virtueller Spielwelten als auch der Vermittlung von Forschungsergebnissen und die kritische Auseinandersetzung mit Problemfeldern virtueller Spielwelten.

Spielraum bietet auf der eigenen Website vielfältige Informationen. Diese reichen von der Genrekunde, Spielinhalten und -figuren, Fragen der Medienpädagogik und der Medienwirkungsforschung. Es werden auch Aspekte erwähnt, die ich sonst erst selten gehört habe in der Diskussion um Computer- und Videospiele. Das führt zu weiteren Fragen. Beispiel gefällig: «Was ist eigentlich e-Sport? Kann gamen Sport sein?»

media NRW hat mit Prof. Winfried Kaminski & Horst Pohlmann von Spielraum ein Interview publiziert. Darin geht es unter anderem um die Faszination der Computerspiele und wie Eltern, Lehrer und Pädagogen damit umgehen können:

 
icon for podpress  Interview zu Spielraum [16:08m]: Play Now | Play in Popup | Download

(Originalfile bei media nrw)

Querbeet & eLearning Thomas am 21. 05. 2008

Evaluations-Handbuch für eLearning-Projekte

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich hat ein Handbuch zur Evaluation von eLearning-Projekten publiziert, den sogenannten Evalguide.

Evalguide

Dieses Handbuch unterstützt Sie

  • bei der Evaluation eines eLearning-Projektes (Projektevaluation)
  • bei der Evaluation einer Gruppe von Projekten, z. B. aller eLearning-Projekte an einer Hochschule oder innerhalb eines Förderprogramms (Programmevaluation).

Neben allgemeinen Informationen zu Evaluationsthemen und den Materialien (z.B. Fragebögen-Vorlagen) bietet die Site Checklisten zur Durchführung von Evaluationen. Diese Listen müssen an die eigenen Projekte und Bedürfnisse angepasst werden.

Wer sich mit dem Evalguide beschäftigt, kann aussagekräftige Evaluationen durchführen, bei denen viele verschiedene Perspektiven beachtet werden. Ein rundum hilfreiches Angebot.

ict-in-der-schule & tools Thomas am 21. 05. 2008

Schulen abhängig von Swisscom, Microsoft & Co

Die Zeitschrift Beobachter schreibt im letzten Heft 10/08 über die Abhängigkeit der Schulen von privaten Unternehmen. Der Artikel «Schule im Netz: Eine schöne Bescherung» kann hier online gelesen werden.

Trojanisches Pferd (aus Beobachter-Artikel)Der Artikel beschreibt zum Beispiel das Engagement der Swisscom. Die Swisscom sponsert den Schweizer Schulen seit Beginn der Initiative PPP-SiN den Zugang ins Internet. Der Artikel des Beobachters prangert nun zum einen an, dass die Swisscom das Sponsoring nicht ohne Hintergedanken macht. Zum anderen bemängelt der Beobachter, die Schule seien nun abhängig von der Swisscom.

Hier möchte ich gerne ein «Ja, aber …» einwerfen. Dass die Swisscom das Sponsoring auch als solches sieht, also als Engagement, das deren Marketingziele unterstützt, kann ich ihr wirklich nicht übel nehmen. Auch nicht, dass sie es sich 200 Mio Franken hat kosten lassen tausende Schulen gratis ans Internet anzuschliessen. Ganz im Gegenteil: Ich finde das sogar sehr löblich. Die Swisscom war (soweit ich mich erinnere) damals einer der wenigen (oder gar der einzige?) richtigen Sponsoren bei PPP-SiN. Das Schulnetz befindet sich hinter einer (restriktiven) Firewall und bietet einen Content-Filter, der Schulen vor Müll (Pornographie, Rassismus u.a.) bewahrt. Die einzelne Schule muss sich nur wenige Gedanken machen und wenige Vorkehrungen treffen. (Ja klar können die Restrikionen auch zu Problemen führen.)

So wie ich das sehe, hat das Gratis-Angebot die technische Ausrüstung in den Volksschulen gepuscht. Manch eine Schule hat die eigene Infrastruktur, das eigene Netzwerk ausgebaut, um den Klassen und Schüler/innen Internetzugang für den Unterricht zu ermöglichen. Das ist toll. Danke Swisscom.

Über den aktuellen Zustand und die gewünschten Veränderungen von SAI darf wie hier ruhig nachgedacht werden. Auch die grundsätzliche Frage, wieviel Sponsoring die Schule verträgt, finde ich sehr wichtig und angebracht. Das Engagement der Swisscom darf dem Unternehmen nicht als etwas Verwerfliches angelastet werden.

Im Artikel wird auch noch auf die Abhängigkeit der Schulen von Microsoft hingewiesen. Diese ist aber nicht in erster Linie aus der finanziellen Perspektive zu betrachten. Schliesslich gibt es mit OpenOffice bzw. NeoOffice Software für Schulen, die sich anstelle von Microsoft Office kostenlos einsetzen liesse. Hier spielen andere Mechanismen. Zentral ist die Akzeptanz der beteiligten Personen:

Vor kurzem hat der Kanton Genf beschlossen, seine Schulen auf Gratissoftware (Open Source) umzustellen. Ansonsten tut man sich hierzulande noch schwer damit – schliesslich beisst man nicht die Hand, die einen jahrelang gefüttert hat. Kommt hinzu, dass in der föderalistischen Bildungslandschaft Schweiz jeder sein eigenes ICT-Züglein fährt. Exemplarisch dazu die Erfahrungen aus Basel-Stadt: Ursprünglich setzten die Netzpioniere voll auf Open-Source-Lösungen und boten Schulungen dazu an. «Wir haben keine Akzeptanz bei den Lehrern gefunden», erzählt Thomas Grossenbacher, Koleiter von ICT Basler Schulen. Deshalb fährt man heute zweigleisig – auf Microsoft- und Open-Source-Anwendungen.

tools Thomas am 10. 05. 2008

Eine Kurzumfrage gestalten

Immer wieder kommt es vor, dass jemand eine netzbasierte Umfrage startet.

DoodleBei ganz einfachen Umfragen, wie z.B. Terminumfragen, ist nach wie vor Doodle ganz gross im Rennen. Obwohl Doodle langsam und kontinuierlich noch an Möglichkeiten zugelegt hat, ist es immer noch sehr einfach zu bedienen. Es lassen sich Terminumfragen, Ja-Nein-Umfragen, Ja-Nein-Wennsseinmuss-Umfragen und versteckte Umfragen machen. Wer selber viele Doodle-Umfragen administriert, kann seit einiger Zeit MyDoodle zu besseren Übersicht nutzen. Doodle ist nach wie vor der Renner.

LimeSurveyFür ausführliche Umfragen kam bei mir auch schon LimeSurvey zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Survey-Applikation (PHP/MySQL), die auf dem eigenen Server installiert wird. Für grössere und komplizierte Umfragen ist das Ding toll. Dafür ist auch die Einarbeitungszeit recht gross.

GoogleDocsSeit Februar 2008 bietet Google-Docs ebenfalls die Möglichkeit Umfragen zu machen. Umfragen auf die Schnelle, die mehr können müssen als Doodle bieten kann, aber nicht so umfangreich sind, um nach einem grossen Umfragetool zu verlangen, können mit Google-Docs schnell aufgesetzt werden.
Nachdem man ein Tabellendokument angelegt hat, kann man im Bereich «Zusammenarbeit» den Punkt «zum Ausfüllen eines Formulars» ankreuzen. Danach wird die Umfrage mit einem Online-Editor gestaltet. Es können mehrere Fragen mit verschiedenen Fragetypen angelegt werden. Zum Schluss wird der Link zur Umfrage an die Umfrage-Teilnehmer/innen versendet. Die Antworten werden automatisch in der Tabelle abgelegt.
Schnell, einfach, genial.

Zusammenarbeit Umfrage bearbeiten
Umfrage-URL versenden Formular ausfüllen

Eine Anleitung gibts bei GoogleWatchBlog. Bei Recherchen Blog gibts ein Live-Beispiel zu sehen. Danke.

ict-in-der-schule & medienkompetenz Thomas am 10. 05. 2008

Klassenblog als Schreibanlass

Michael Gros beschreibt auf lehrer-online.de wie ein Klassenblog für Schreibanlässe in der Grundschule eingesetzt werden kann.

Die Ziele der Unterrichtseinheit mit Weblog werden wie folgt definiert:

Lernziele
Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • ihre Ausdrucksfähigkeit beim Schreiben des Blogs schulen.
  • ihre Erlebnisse in der richtigen Reihenfolge und grammatikalisch korrekt aufschreiben können.
  • grundlegende Regeln der Aufsatzerziehung beachten (zum Beispiel keine Wiederholungen, Tempus einhalten).
  • einfache Rechtschreibregeln während des freien Schreibens anwenden können.Einsichten in die Funktionalität von Rechtschreibhilfen erhalten.

Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • im grundlegenden Umgang mit dem Computer (Anschalten, Programm starten, Herunterfahren) geschult werden.
  • die Arbeitsoberfläche des Blogs kennen und nutzen können.
  • Einsichten in Urheberschutz und Urheberrecht beim Verwenden von Bildern im Blog erlangen.
  • Erkenntnisse über sichere und unsichere Passwörter beim Anmelden im Blog erhalten.

Sozialkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • sich bei Problemen im Umgang mit dem Blog gegenseitig helfen.
  • in Schreibkonferenzen Mitschülerinnen und Mitschülern ihre Meinung zu dem Geschriebenen äußern und diese auch begründen können.

(Quelle: http://www.lehrer-online.de/klassen-weblog.php)

Michael Gros macht sich auch einige wichtige didaktische Überlegungen, auf die ich an dieser Stelle nicht näher eingehe, die aber dennoch lesenswert sind.

Aus meiner Sicht kann ein Weblog auch dazu dienen, den Schulalltag für Eltern und andere Interessierte transparenter zu machen. Es kann von Aktivitäten und Inhalten des Unterrichts berichtet werden. Eine allfällige Interaktion mit den Besucher/innen, die durch das Schreiben von Kommentaren entsteht, kann die Motivation der Schüler/innen und Lehrer/innen zusätzlich steigern.
Genau hier liegt aber vielleicht auch die grösste Hemmschwelle. Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Lehrer/innen davor zurückschrecken, etwas aus ihrem Unterricht preiszugeben.

Hier noch Links zu Beispielblogs: