MonatsarchivFebruar 2007
Querbeet & Witzig Thomas am 17. 02. 2007
Markus Notter und Ms. Dewey
In der Presse habe ich vom neuen Webauftritt des Zürcher Regierungsrats Markus Notter gelesen. Hervorgehoben wurde im Bericht die witzige Machart, bemängelt wurde der (scheinbar) fehlende Inhalt. Herr Notter wird allerdings bestens in Szene gesetzt. Erfrischend!
Das Coole: Markus Notter spricht zu einem. Immer dann, wenn ein Punkt aus der Navigation gewählt wird, erzählt Herr Notter kurz etwas dazu. Oft sind die Aussagen witzig und selbstironisch.
Richtig lustig wirds aber erst, wenn man den Herrn Notter mal eine Weile links liegen lässt und nichts mehr anklickt. Da will er sich dann gerne von sich aus verabschieden oder beginnt auch mal ein Buch zu lesen.
Die Machart erinnert mich übrigens stark an Ms. Dewey. Sie ist eigentlich eine Suchmaschine. Auch sie spricht direkt zu einem und kann ganz schön ungehalten werden, wenn man sie zu lange nicht beachtet. Absolut witzig gemacht!
Ach ja, die Suchergebnisse von Ms. Dewey sind nicht der Hammer. In diesem Fall ist ihr das aber absolut zu verzeihen.
Meine Aufmerksamkeit haben sowohl Ms. Dewey und auch Herr Notter erhalten.
Lernen Thomas am 16. 02. 2007
Schlechte Noten durch Medienkonsum?
Computerspiele, Fernsehen und Videos – wie beeinflussen sie Kinder und Jugendliche? Diese Frage bewegt nicht nur Eltern und Politiker, sondern auch Forscher – besonders, wenn das Spielen so genannter Ballerspiele am PC mit Amokläufen von Schülern in Verbindung gebracht wird. Doch wirkt sich der gesteigerte Medienkonsum auch auf das Lernen aus?
Für einmal geht es in dieser Fernsehsendung also nicht darum, die Habitualisierungsthese oder das Imitationslernen beim Konsum von Gewalt in Medien zu bemühen. Es ist also nicht Inhalt der Sendung zu zeigen, dass Gewaltspiele zu Gewalt führen. Es geht überhaupt nicht um Gewalt bei Kindern und Jugendlichen, obwohl das im Moment ein ziemlich starkes Thema ist in den Medien.
Es geht vielmehr darum auszuloten, welchen Einfluss Medienkonsum auf das (zeitlich nahe gelegene) Lernen hat.
Auswirkung des Medienkonsums auf das Lernen (Hypothese):
Der Gehirnbotenstoff Dopamin ist wichtig für das Lernen. Dopamin und Cortisol werden bei Stress ausgeschüttet. Auch wenn das Spielen von Computerspielen subjektiv nicht unbedingt als Stress erlebt wird, ist dies der Fall. Dadurch wird zwar das Lernen des Spiels massiv besser, gleichzeitig werden aber Ressourcen von anderen Lernvorgängen abgezweigt. Die Untersuchungen der Wisschenschaftler aus Hannover lassen vermuten, dass das Spielen am Computer anderes Wissen verdrängt. Was am Morgen in der Schule (an deklarativem Wissen) gelernt wird, wird am Nachmittag durch das Spielen von Killerspielen am Computer und das Anschauen von Gewaltvideos wieder gelöscht.
Ebenfalls in der Sendung:
Vieles erlernen wir durch Nachahmung. Spielt es dabei aber eine Rolle, ob eine Handlung von einer Person direkt oder in einer Fernsehsendung vermittelt bekommen. Versuche mit kleinen Kindern haben gezeigt, dass viel besser mit einer Live-Demo als mit einem Video gelernt wird. Mit dem Alter werden Kinder zwar besser im Bildschirm-Lernen, aber nie so gut wie bei einer Live-Lektion. Gute Lehrer/innen sind also auch in Zukunft noch wichtig.
Die Sendung «Neues vom Gehirn – Wie wir lernen» von Quarks & Co wurde am 23.1.07 ausgestrahlt: Infos im Web, Download als mp4 (ca. 76MB, 39min)
tools Thomas am 15. 02. 2007
Media-Convert
Media-Convert ist ein Gratis-Dienst, mit dem man verschiedenste Dateien in ein anderes Format umwandeln kann. Es werden sehr viele Formate von Dokumente/Text, über Bilder, zu Sound, bis hin zu Filmen angeboten.
Die Möglichkeiten sind sogar noch vielfältiger, als es auf den ersten Blick scheint. Bei Bildern lassen neben dem Format zusätzlich die gewünschte Grösse und Kompressionsstärke einstellen. Bei Filmen kann man neben der Grösse auch die Anzahl Bilder pro Sekunde (fps) einstellen. Musikstücke können aufgeteilt werden (split). u.s.w.
So gehts:
Nachdem ich meine Datei angegeben habe, wähle ich das Zielformat. Danach lade ich die Datei auf den Server. Dabei wird ständig angezeigt, wieviel Prozent der Datei bereits übertragen sind. Die Datei kann bis zu 150 MB gross sein.
Sobald die Datei hochgeladen ist, erscheint ein Downloadlink mit meiner gewünschten Ausgabedatei. Der Link ist während 6 Tagen gültig.
Ich habe den Dienst mit mehreren Dateien/Formaten ausprobiert. In allen Kategorien hat es einigermassen schnell und sehr zuverlässig funktioniert. Cool.
ict-in-der-schule & medienkompetenz Thomas am 10. 02. 2007
Sicherheit macht Schule
So heisst eine neue Website von Microsoft für die Sekundarstufe I.
Mit der Initiative “Sicherheit macht Schule” unterstützt Microsoft Schulen aktiv bei der Förderung eines starken Bewusstseins von Schülerinnen und Schüler für Sicherheit und Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung neuer Medien.
Neben der Unterstützung eines kompetenten und sicherheitsbewussten Umgangs mit neuen Medien, verfolgt die Initiative “Sicherheit macht Schule” vor allem folgende Ziele:
- Sensibilisierung für Risiken bei der Nutzung von Internet und neuen Medien
- Förderung von IT-Sicherheitskompetenz in der Schule und Informationen zu wirksamen Schutzmaßnahmen
- Schaffung eines starken Bewusstseins für Sicherheit und Schutz der Privatsphäre
Auf sicherheit-macht-schule.de findet man Unterrichtsideen und Praxisprojekte von Schulen. Inhaltlich gehts um den Schutz der eigenen Privatsphäre (Passwörter, Verschlüsselung), sichere Kommunikation (eMail, Blog, Chat, Foren), Onlinebanking/-shopping, PC-Sicherheit.
ict-in-der-schule & tools Thomas am 08. 02. 2007
PocketMod und PagePacker
Mit PocketMod und PagePacker lassen sich 8 Mini-Seiten so auf ein A4-Blatt drucken, dass sie sich danach zu einem kleinen Büchlein falten lassen. Dazu gibt es vorgefertigte Seiten von der linierten Seite, zum Kalenderblatt, über die To-Do-Liste bis hin zu Rätselseiten. Das Wichtigste hat man so immer dabei. Passt in jede Hosentasche.
PocketMod ist eine auf Flash basierende Lösung, die auch auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. So können die Büchlein online oder offline hergestellt werden.
Als Seiten kann man nur die vorgegebenen Vorlagen einsetzen. Es sei dann man benutzt den PDF to PocketMod Converter (Windows), der ebenfalls auf der PocketMod-Website erhältlich ist. Damit lassen sich beliebige PDF-Seiten ins Büchlein einfügen.
PagePacker ist von PocketMod inspiriert. Es handelt sich dabei allerdings um eine Software für Mac OSX. Genial ist, dass man neben den 84 Vorlage-Seiten auch beliebige PDF-Seiten und Bilder in die Seiten einsetzen. Toll!
So kann ich meine eigenen Lerninhalte so darstellen, wie ich es möchte. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele. Der Fantasie sind so (fast) keine Grenzen gesetzt.
Auch minibooks.ch bringt ein 8-seitiges Faltbüchlein hervor. Die Inhalte werden direkt online als Text in Formularfelder geschrieben. Die Möglichkeiten sind gering.
via lerndinge.ch und Observatorium PHZH
tools Thomas am 07. 02. 2007
Fotogalerien mit JAlbum
Seit bald zwei Jahren setze ich nun JAlbum ein, um Fotos im Web zu publizieren. Vor kurzem ist die neue Version 7 rausgekommen und ich bin erneut begeistert.
Mit JAlbum lassen sich von Fotos Webgalerien erstellen. Das ist sehr einfach und nicht aufwändig.
Die lohnenswertesten Vorteile des Programms aus meiner persönlichen Sicht:
- sehr einfach zu bedienen (drag & drop) und kostenlos
- deutschsprachige Benutzeroberfläche
- Java-Programm für Windows/Mac/Linux
- gutaussehende Alben-Themen (Skins) wählbar
- einfach Kommentare und Bildunterschriften verfassen
- mehrere Ordnerhierarchien möglich
- erstellt HTML-Galerien, die auch auf CD gebrannt werden können (zum Anschauen brauchts lediglich einen Webbrowser)
- integrierter FTP-Client (damit lassen sich Fotogalerien auf einfache Weise auf educanet2 publizieren)
- …
Einziger Nachteil ist die Geschwindigkeit beim Erstellen von Galerien. Bei vielen Fotos und hoch eingestellter Skalierungsqualität (zu empfehlen) dauert es sehr lange bis die Galerien fertig sind. Wenns weiter nichts ist.
Auch wenn es mit JAlbum so einfach ist Fotogalerien zu publizieren, dürfen Lehrer/innen nicht vergessen, die Privatsphäre der Schüler/innen zu wahren. Infos dazu gibt «Café Affenschw@nz».
eLearning Thomas am 07. 02. 2007
Was ist eLearning?
Auf die Frage nach dem eLearning gibt zum Beispiel der Schweizerische Bildungsserver in einem seiner thematischen Dossiers. Als Autor zeichnet Thomas Tribelhorn.
Zu erreichen sind die Infos unter http://www.educa.ch/dyn/123928.asp
Inhalt des Dossiers:
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Echt interessant. Kurz und bündig.
Noch viel besser ist aber der Crashkurs eLearning, die allen Benutzer/innen von edcuanet2.ch, der Arbeitsplattform des Schweizerischen Bildungsservers, zur Auswahl steht. Es handelt sich zwar mehrheitlich um die gleichen Inhalte wie im Dossier, sie sind aber ein bisschen ansprechender dargestellt. Zudem wird jede Lerneinheit bzw. Lektion mit Lernaufgaben abgeschlossen. Dadurch kann das neu erworbene Wissen noch vertieft und gefestigt werden.

Computerspiele, Fernsehen und Videos – wie beeinflussen sie Kinder und Jugendliche? Diese Frage bewegt nicht nur Eltern und Politiker, sondern auch Forscher – besonders, wenn das Spielen so genannter Ballerspiele am PC mit Amokläufen von Schülern in Verbindung gebracht wird. Doch wirkt sich der gesteigerte Medienkonsum auch auf das Lernen aus?

