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MonatsarchivJanuar 2007



Witzig Thomas am 31. 01. 2007

Vista vs. OSX

Ein witziger Vergleich von Vista und Mac OSX. Was hat Vista von OSX abgekupfert?
Betrachte den Film auf youtube.com.

Wissensmanagement & tools Thomas am 27. 01. 2007

Journler – information manager

Bei der Organisation meines Wissens bzw. meiner Datensammlung stosse ich oft an Grenzen. Wie kann ich mein Wissen so managen, dass ich Informationen auch wieder finde?

  • Wie soll ich spontane Gedanken festhalten?
  • Wo kann ich meine Notizen der letzten Besprechung ablegen?
  • Wie halte ich die wichtigsten Neuigkeiten des letzten Telefonats fest?
  • Wie bringe ich meine eigenen Ideen mit bestehenden Dokumenten in Beziehung?

Bisher habe ich wichtige Mails in Ordnern abgelegt. To-Do-Listen in Worddokumenten geschrieben. Links im eigenen Wiki oder bei mister-wong.de eingetragen. Gedanken als Textfiles abgelegt. Irgendwie ist das aber alles sehr verzettelt und mühsam im Handling.

Vielleicht setze ich jetzt auf Journler, einen elektronischen Notizblock für den Mac. Ausprobiert habe ich es schon mal.

JournlerJournler 2.0 is a daily notebook and entry based information manager. Scholars, teachers, students, professors, scientists, thinkers, the business minded and writers of every persuasion use it on a daily basis to connect the written word with the media most important to them.

Journler ist für den persönlichen Gebrauch gratis.

Herzlichen Dank an Steve Bass für den Tipp.

Wissensmanagement & eLearning & ict-in-der-schule & tools Thomas am 17. 01. 2007

Social Bookmarking für Lehrpersonen

Social Bookmarking Dienste gibt es einige im Netz. Mit ihnen kann man die eigenen Links sammeln, bewerten und verschlagworten bzw. taggen. So kann man von überall her auf seine eigenen Links zugreifen. So weit so gut.

Wie der Name “Social Bookmarks” schon sagt, geht es aber auch um einen sozialen Effekt. Es können nämlich auch die Links der anderen gesehen, bewertet und verwendet werden. Man kann so z.B. sehen, was andere Personen zu den eigenen Interessensgebieten für weitere Links eingetragen haben und diese dann auch gleich in die eigene Liste aufnehmen. Man kann Links mit bestimmten Tags oder von ausgewählten Personen per RSS abonnieren. Und vieles mehr. Jeder Dienst bietet dabei zudem noch dieses oder jenes andere Feature an.

Unter den englischsprachigen Social Bookmarking Tools sind wohl del.icio.us, furl.net, spurl.net und blinklist.com die bekanntesten.

mister-wong.de

Es gibt aber auch deutschsprachige Angebote. Vor kurzem habe ich bei mister-wong.de ein Konto für die Lehrkräfte der Primarschule Nürensdorf angelegt. Einige Links sind denn auch schon eingetragen (siehe Linksammlung). Mister-wong.de gefällt mir wirklich ganz gut.

Unter der Adresse unterrichtsmedien.ch gibt es sogar ein Social Bookmarking Dienst speziell für Lehrpersonen.

unterrichtsmedien.ch

unterrichtsmedien.ch ist eine sogenannte “Social Software”. Lehrpersonen können damit gemeinsam ihre Links auf gute unterrichtsmedien sammeln. Diese Links können Sie durchstöbern und gezielt durchsuchen. Die Links sind geordnet nach den Kategorien Fach und Stufe. Sie werden gekennzeichnet durch Stichwörter, die in der Stichwortwolke angezeigt werden. über “Letzte änderungen” oder mit RSS-Feeds bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
[...]
unterrichtsmedien.ch ist ein Service des Instituts für Medien und Schule (IMS) der PH Zentralschweiz – Hochschule Schwyz.

Was das besondere ist von unterrichtsmedien.ch? So wie ich das sehe, sind das zwei Dinge:

  • Es gibt u.a. vordefinierte Kategorien, denen die Links zugewiesen werden (z.B. Primar: Mensch/Umwelt)
  • Durch die Ausrichtung auf Lehrpersonen sind viele Links zu schulrelevanten Themen zu erwarten.

Ich selber verwalte meine Links übrigens (immer noch) in meinem Wiki (Bullino Linksammlung).

Mobile & medienkompetenz Thomas am 13. 01. 2007

Verbot von Handhelds in der Schule

Die Union der Schülerorganisationen USO erachtet ein Handyverbot an Schulen für unsinnig. Die problematischen Gewalt- und Sexbilder könnten genauso über andere Geräte, auf dem Schulweg und in der Freizeit getauscht werden.
Es sei Aufgabe der Schule, den verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien zu lehren, heisst es in einer Mitteilung der USO von heute. die USO schlägt daher vor, dass die Schulen ein Disziplinarreglement für die missbräuchliche Verwendung von Handys erlassen. (Webnews des Landboten, 11.1.07)

Ich teile die Meinung der Schülerorganisationen mehrheitlich. Ein blosses Verbot in der Schule wird kaum einen positiven Effekt haben. Ein Handyverbot in gewissen Bereichen kann aber dennoch Sinn machen für mich.

Auch wenn in der Presse vor allem das Handy, wegen offensichtlich wiederkehrenden Missbrauchs der eingebauten Kamera (Sex-/Gewaltbilder, Happy Slapping) im Fokus steht, ist die Diskussion in den Lehrerzimmern um ein Verbot von Handhelds in der Schule breiter.

Für ein Verbot von Handhelds spricht aus Sicht von (einigen oder vielen?) Lehrkräften und Politikern folgendes:

  • Gewalt- und Pornographie-Bilder
    Gewalt und Sex gehören nicht in die Schule. Durch Handhelds lassen sich Gewalt- und Sex-Bilder bzw. -Videos austauschen.
  • Störung des Unterrichts
    Handhelds im Unterricht stören die Konzentration. Die Schüler/innen werden vom eigentlichen Unterrichtsinhalt abgelenkt und stören auch Mitschüler/innen.
  • Mangelnde Bewegung
    Kinder sollen sich besser bewegen in der Pause, z.B. Fussball oder Fangen spielen. Handhelds fördern den Bewegungsmangel der Kinder noch zusätzlich.
  • Fehlende Kommunikation
    Es ist gescheiter, wenn die Kinder miteinander reden und spielen, statt sich allein in ein Computerspiel zu vertiefen oder SMS zu tippen. Das führt zu einer Vereinsamung.
  • Sozialer Druck und Verschuldung
    Kinder und Jugendliche, die keinen Handheld besitzen kommen massiv unter Druck. Weniger begüterte Schüler/innen werden zu Aussenseiter/innen oder müssen sich verschulden.

Die oben genannten Punkte sprechen für mich aber nicht in erster Linie für ein Verbot, sondern dafür, diese Punkte im Unterricht zu thematisieren. Bereits mit Primarschulkindern gibt es dabei sehr spannende Diskussionen. Der kritische Umgang mit Handhelds wird dadurch gefördert. Durch ein blosses Verbot ist dies bestimmt nicht der Fall!

Dennoch: Verbote dürfen nicht generell verteufelt werden. Auch Verbote können in der pädagogischen Arbeit durchaus Sinn machen.
Während den Deutschlektionen dürfen die Kinder meiner Klasse kein privates Buch lesen, wenn wir gerade ein grammatikalisches Thema besprechen. In der Mathestunde ist es verboten, einen Taschenrechner zu benutzen, um Kopfrechnungen zu lösen. Und genauso wenig darf man in einer Geschichtslektion mit der PSP spielen oder ein SMS verschicken. Regeln (und damit implizite oder explizite Verbote) sind ein Teil der Erziehungsarbeit.

EduMedia & ict-in-der-schule Thomas am 11. 01. 2007

Podcasts im Unterricht

In letzter Zeit habe ich mich intensiv mit dem Thema Podcast auseinandergesetzt. Dabei ist auch eine Sammlung mit Links zu interessanten, wichtigen, vorwiegend deutschsprachigen Seiten, die sich mit dem Thema befassen, entstanden. So richtig ordentlich ist die Sammlung nicht, aber Interessierte finden vielleicht dennoch, was sie suchen.

Linksammlung:
http://wiki.bullino.ch/Links/PodcastInEducation

Ergänzungen sind natürlich erwünscht.

Querbeet & tools Thomas am 09. 01. 2007

Office-2007-Inkompatibilität

Es gibt für mich eigentlich nur einen Grund auf meinem Mac Microsoft Office zu benutzen. Die Dateien lassen sich ohne Probleme mit Windows-Leuten austauschen. Abgesehen von ein paar Features sind die Programme auf Win und Mac identisch.

Nun bin ich auf eine Meldung vom August 06 der deutschen Microsoft-Pressestelle gestossen, in der auf die Mac-Weiterentwicklungen der Microsoft-Programme Bezug genommen wird. Angekündigt wird darin, dass zukünftige MacOffice-Versionen auf Visual Basic (VBA) verzichten müssen. Die einen sehen darin den Niedergang von MacOffice, die anderen finden das gar nicht so schlimm. Das wird sich noch zeigen.
Ach ja, statt VB-Skript sollen auf dem Mac in Zukunft AppleSkript und Automator zum Zuge kommen.

Klar ist, dass Makrosammlungen wie sie z.B. bei der Aufbereitung von Userlisten für den educanet2.ch-Import zum Einsatz kommen, dann neu programmiert werden müssen. Das mag ja gehen. Bei grossen Sammlungen, wie z.B. beim Arbeitsblätter-Generator ZARB wird das zu aufwändig sein. ZARB wird denn auch nicht für zukünftige MacOffice-Versionen portiert. Schade!

Anfang Jahr erscheint das neue Office 2007 für Windows. Dazu berichtet www.macnews.de folgendes:

Mit dem offiziellen Produktstart von Office 2007 hat Microsoft das neue “Office Open XML”-Dateiformat eingeführt. Windows-Benutzer, die die neuen Versionen von Word, Excel und PowerPoint benutzen, speichern ihre Dokumente für Mac-Anwender unlesbar – zumindest in der Standardeinstellung. Jetzt beginnen wieder die Zeiten inkompatibler Dokumente zwischen den Plattformen.

Wer also eine “alte” Office-Version hat, auch als WinWord-Nutzer, kann Office2007-Dokumente nicht einfach per Doppelklick öffnen. Zwar zwar gibt es für Windows bereits eine Konverterlösung, aber für den Mac dauert deren Entwicklung einige Monate länger. Es scheint als kämen erneut Zeiten der Inkompatibilität auf uns zu. Mühsam!
Bleibt zu hoffen, dass sich die grosse Masse in der ersten Zeit von Office 2007 fernhält.
In der Zwischenzeit:

tools Thomas am 04. 01. 2007

Speedtest

Immer wenn ich das Gefühl habe, dass ich zu langsam im Netz unterwegs bin, prüfe ich die Geschwindigkeit. Ehrlich gesagt habe ich das schon lange nicht mehr gemacht.

Dennoch:
Bis anhin habe ich immer den Performance Test von cnlab.ch eingesetzt. Das Applet ist bei mehreren Providern im Einsatz.

Im Lernpfade-Blog habe ich heute eine weitere anschauliche Möglichkeit gesehen. Der eigene Speed wird bei Speedtest.net toll visualisert.

speedtest.net

Querbeet & tools Thomas am 02. 01. 2007

Fernsehen mit ZATTOO

ZATTOO

ZATTOO bietet Live-Fernsehen übers Internet.

Man braucht also keinen Fernseh-Anschluss, sondern lediglich einen Zugang zum Internet. Um Sendungen betrachten zu können, muss man sich registieren und ein kleines Programm installieren. Momentan ist eine Version für Windows und Mac verfügbar. Technisch funktioniert ZATTOO mit Peer-to-Peer-Streaming.

Derzeit kann man etwas mehr als 20 Sender sehen. Viele weitere kommen demnächst dazu. Das Angebot ist im Moment erst für die Schweiz nutzbar. Als nächstes sollen Skandinavien, Deutschland, Österreich, England, Frankreich, u.v.m. folgen. ZATTOO ist für die Nutzer gratis. Als Preis muss man sich bei einem Senderwechsel Werbung ansehen.

ZATTOO funktionierte bei mir meist sehr gut. Ein Ersatz für meinen herkömmlichen TV-Anschluss wird ZATTOO wohl nicht werden, wohl aber eine interessante Alternative für unterwegs.

Weitere Infos:
- FAQ von ZATTOO
- CASH-daily-Beitrag (Video)