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MonatsarchivDezember 2006



EduMedia Thomas am 10. 12. 2006

Informelles ist wichtig

Am letzen Freitag und Samstag war wieder mal ein reales Treffen unserer Educational-Media-Lerngruppe «Die Zelle» angesagt. Anlass war die Klausur zum Ende des Semesters.

Vom Educational-Media-Team war wieder alles hervorragend vorbereitet. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle.

Normalerweise trifft sich unsere Lerngruppe während des Semesters nur online (Ausnahme: CH-Lerntreff). Es geht dann meistens um die Besprechung einer Gruppenaufgabe. Informelle Kontakte müssen jeweils zusätzlich via ICQ oder Skype gepflegt werden. Dies ist allerdings immer etwas mühsam.
Umso mehr habe ich mich auf das reale Treffen gefreut. Und ich denke, den anderen ging es auch so. Endlich wieder einmal ohne zwischengeschaltete Medien austauschen, tratschen, lästern und diskutieren. Dafür wurde denn auch jede Minute genutzt.
Das Educational-Media-Team bietet an diesen Tagen immer wieder Raum für diesen Austausch. Dies durch gemütliche, grosszügig bemessene Kaffeepausen und durch die Organisation des gemeinsam Abendessens. Dennoch blieb bei mir das Gefühl, zu wenig Zeit mit den Leuten aus meiner Gruppe verbracht zu haben. Schade.

Fazit:
Der informelle und persönliche Austausch in Präsenzveranstaltungen ist enorm wichtig. Dies gilt insbesondere auch im Hinblick auf die kommende gemeinsame Zusammenarbeit. Für Lehrende bzw. Tutor/innen ist es demnach kein Luxus solche informellen Austauschmöglichkeiten in Präsenzveranstaltungen einzubauen, sondern vielmehr eine Notwendigkeit.

EduMedia & eLearning Thomas am 05. 12. 2006

House of E-Learning

House of E-Learning

Auf den Seiten des E-Learning Centers der Universität Zürich ist ein «House of E-Learning» entstanden. Hier kann man Grundlagen zur Planung, Erstellung und Durchführung von E-Learning oder Blended Learning Veranstaltungen nachlesen.
Verschiedene Checklisten sind ausdruckbar, so dass man nach und nach ein Blended Learning Angebot planen kann. (von Mandy Schiefner)

Da ich mich für die Klausuren bei Educational Media nun intensiv mit der mediendidaktischen Konzeption von Lernumgebungen auseinandersetze, hat mich das House of E-Learning sehr interessiert. Ein Vergleich mit der Sichtweise von Kerres ist sehr interessant.

Erst, wenn Sie wissen, warum Sie E-Learning einsetzen wollen, können Sie sich Gedanken über das Tool machen, das Sie verwenden wollen. Sie müssen sich also über das Ziel sowohl in organisatorischer wie auch in pädagogisch/didaktischer Perspektive klar werden. Was ist der Benefit des E-Learning Einsatzes? (aus Konzeptionsraum – Einsatzzenarien)

Kerres würde es vielleicht so sagen:
Werden Sie sich klar, welches Bildungsproblem bzw. -anliegen Sie mit E-Learning ansprechen wollen. Der Erfolg der E-Learning-Massnahme hängt unter anderem davon ab, ob damit ein Bildungsanliegen adressiert werden kann.

Mir gefällt das House of E-Learning übrigens nicht zuletzt wegen der weiterführenden Links und der Checklisten, die als PDF runtergeladen werden können. Letztere behandeln ganz konkrete Fragen und Probleme, die leicht vergessen gehen könnten.