RSS-Feed für Beiträge oder Kommentare

MonatsarchivJanuar 2006



EduMedia Thomas am 15. 01. 2006

SOL – Meilenstein 3

Die Reflexion meiner Arbeitsorganisation nimmt einen grossen Stellenwert ein.

Ich bin recht zufrieden mit meinem “neuen” Arbeitsplatz. Das heisst, neu ist er ja nicht, aber entrümpelt. Ich habe in den letzten Wochen sehr viel altes Papier, z.B. in Form von Computerzeitschriften, entsorgt. Alle Papierstapel habe ich abgebaut. Das entlastet sehr. Stapel sind eine Belastung.

Die gesteckten Ziele habe ich erreicht. Problem war auch gar nicht das Erreichen der Ziele, sondern dass ich mich nicht voll und ganz dem Projekt hingebe. Trotz der grossen und starken Lust am SOL-Projekt zu arbeiten, habe ich mich bewusst zurückgehalten. Gar nicht so einfach. Aber sinnvoll?

Das SOL-Projekt hat einiges in Gang gesetzt bei mir. Ich bin (hoffentlich) auf dem richtigen Weg mein Lernen und Arbeiten besser zu organisieren und zu gestalten. Ein langsamer und zuweilen auch mühsamer Prozess.

EduMedia Thomas am 15. 01. 2006

Qual der Studienbriefe und Lernaufgaben

Studienbriefe sind toll. Ich lerne sehr viel neues. Der Inhalt ist (meist) sehr interessant und regt mich zum Denken an. Wahnsinn, was ich alles schon gelernt (zumindest gelesen) habe.
Im Moment quäle ich mich allderdings immer noch mit den Studienbriefen des letzten Taktes. Genaugenommen ist eigentlich nur der Studienbrief «Einführung in die Didaktik» eine Qual. Irgendwie liegt der mir nicht. Ich verstehe einiges nicht. Der spezielle Aufbau des Inhalts finde ich eher mühsam als hilfreich.

Gut wäre jetzt, wenn ich mich mit jemandem austauschen könnte. Es gibt auch immer mal wieder Versuche einzelner Gruppenmitglieder eine Diskussion in Gang zu bringen. Nur bin ich dann jeweils längst noch nicht so weit, dass ich mitdiskutieren könnte. Ich bin stets einen (halben) Schritt dahinter. Blöd.

Zu guter Letzt sind da noch die Lernaufgaben zu lösen. Die sind dann oft so formuliert, dass ich mir den Kopf zerbreche, was denn nun wohl verlangt wird. Soll ich die Infos einfach aus dem Studienbrief übernehmen? Zu plump. Soll ich meine eigenen Ideen und Erfahrungen einbringen? Interessiert doch keinen. Was dann?

Die tollen und interessanten Sachen können eine ganz schöne Qual sein.

tools Thomas am 14. 01. 2006

Flip4Mac und VLC

Microsoft hat angekündigt, dass der Windows Media Player für den Mac nicht mehr weiterentwickelt wird. Na und?

Das Problem ist, dass immer mehr Audio- und Video-Dateien im Internet nur noch unter Microsofts proprietärem Codec auftauchen. WMV und WMA ist scheinbar auf dem Vormarsch.
Für Mac-User bleibt aber auch ohne den WMP die Möglichkeit Windows-Videos anzuschauen:

Flip4Mac
Flip4Mac bietet ein Gratis Quicktime-Plugin, mit dem wma und wmv Dateien weiterhin anzuschauen sind.

VLC media player
Gratis cross-plattform Media Player für Windows und Mac, der in der Lage ist, die meisten Videoformate abzuspielen.

EduMedia Thomas am 13. 01. 2006

Taschenguide Mind Mapping

Ich entdecke gerade Mind Mapping.

Die Inhalte der meisten Studienbriefe, die ich lese, stelle ich für mich als Mind Map dar. Das ist zugegebenermassen eine recht aufwändige Sache. Ich bin dadurch gezwungen alles ganz genau zu überlegen und zu verstehen. Zudem habe ich die Hoffnung, dass mir die Maps viel erleichtern werden, wenn ich auf Klausuren lernen werde.

Ich bin auf ein kleines Büchlein vom Haufe-Verlag zum Thema Mind Mapping gestossen. Der Haufe-Verlag verkauft noch viele andere Büchlein, die ebenfalls unter dem Titel "TASCHENGUIDE, Einfach! Praktisch!” stehen. Diesen Titel kann ich nur bekräftigen. In relativ kurzer Zeit erhalte ich einen guten Überblick und viele Ideen zu einem Thema. Super! Das schreit nach mehr.

Mind Mapping ist ein Werkzeug, das bisher keinen festen Platz in meiner Arbeitstechnik-Fundus hatte. Gut möglich, dass sich das nun ändert.

tools Thomas am 08. 01. 2006

iCal synchronisieren mit iSynCal

In unserem Haushalt gibt es drei Mac-Computer. Dateien lassen sich mittels Backup-Software relativ leicht auf den verschiedenen Geräten synchronisieren. Schwieriger wirds bei den Einstellungen und Inhalten von Programmen.

Apple selber bietet für Mac-User sogenannte .Mac-Accounts an. Neben dem Synchronisieren von Mails, Kalender und Adressbuch beinhaltet das Angebot eine Menge Features, die zwar nett, für mich aber überflüssig sind. Die jährlichen 99 € sind mir definitiv zu teuer.

Nun setze ich zum Synchronisieren des iCal-Kalenders ein herrlich einfaches Tool ein:
iSynCal-LogoiSynCal
iSynCal kann iCal-Kalender verschiedener User auf einem oder mehrerer Macs auf einfache Art synchronizieren. Einfach herrlich.
Den Shareware-Preis von 25$ habe ich dafür gerne bezahlt.

EduMedia Thomas am 08. 01. 2006

simplify your life

Nach einem interessanten Gespräch mit meinem Bruder zu Arbeitsstrategien und Soft-Skills, hat er mir ein Buch geschenkt:
simplify-Buchdeckelsimplifiy your life
Einfacher und glücklicher Leben
Das Buch beschreibt den simplify-Weg, der eine Reise vom Äußeren zum Inneren bedeutet. Es beginnt mit dem Aufräumen und Vereinfachen des Schreibtisches, der Organisation Ihrer Zeit und zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Geldangelegneheiten in Ordnung bringen. Weiter geht es auf dem Weg zu Ihrer Gesundheit, Ihren sozialen Beziehungen und Ihrer Partnerschaft. Sie werden staunen, welche Möglichkeiten des Vereinfachens es dort gibt! Schließlich führt der simplify-Weg Sie zu Ihrem Selbst und zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Lebensziel finden und Verwirklichen können. (Zitat aus dem simplify-Shop)

Eigentlich steht in dem Buch nicht viel, was ich noch nicht wusste. Und dennoch: Inzwischen ist mein Arbeitsplatz zu Hause entrümpelt.

Bei meiner Ausgabe liegen übrigens noch 2 CDs bei. Wer das Buch zwar gekauft hat, aber eigentlich gar nicht lesen will, kann sich bequem das Hörbuch reinziehen.

EduMedia Thomas am 07. 01. 2006

Neue Arbeitsstrategie ausprobieren

Wenn ich an ein neues Projekt rangehe, dann meist mit vollem Elan und 100%igem Einsatz. Ich bin immer sehr interessiert und motiviert. Innert kürzester Zeit stecke ich mir die Ziele, recherchiere, lerne und arbeite. Ich empfinde die Arbeit als extrem spannend und bin gefesselt vom Wissenshunger.
Konkret setze ich mich bei dieser Arbeitsweise in der ersten Zeit praktisch ununterbrochen mit dem Projekt auseinander. Stunden, die ich sonst vor dem Fernseher, mit dem Lesen von Zeitschriften und im Fitnessstudio verbringe, aber auch die eine oder andere Nacht, setze ich für das Projekt ein. Pure Faszination. Der Drang nach Wissen, Können und einem tollen Endergebnis.

Beim SOL-Projekt zu Hot Potatoes habe ich bewusst versucht, diese Strategie zu durchbrechen. Im Zeitplan sind die Arbeiten auf mehrere Wochen häppchenweise verteilt. Auch wenn ich am liebsten alles innerhalb der nächsten Tage erarbeiten und erreichen möchte.

Insofern ist das (eingeplante) Nichtstun ein voller Erfolg. Bis jetzt habe ich (nur) das erreicht, was ich gemäss Plan erreichen sollte. Ich mache mir bewusst, dass das ein Erfolg ist. Innerlich brennt es mich nämlich weiter zu forschen.

Ich frage mich, ob es anderen Zellen ähnlich geht wie mir.