MonatsarchivOktober 2005
EduMedia Thomas am 25. 10. 2005
Arbeiten mit Online-Plattformen
Neben den Kommunikations-Tools ICQ, TeamSpeak und Skype benutzen wir für unser EduMedia Studium für den gegenseitigen Kontakt vor allem zwei Online-Plattformen.
Momentan sind wir in unserer Gruppe “Die Zelle” gerade daran, Absprachen für die erste Gruppenarbeit zu treffen. Wer soll, was, wann, wo bearbeiten, mitteilen, ablegen. Zu acht ist eine gute Absprache wichtig. Unklare Abläufe sind Zeit- und Energiefresser. Soviel ist klar.
Wir arbeiten mit zwei verschiedenen Online-Plattformen:
BSCW zum Ablegen und folglich auch wieder abrufen von Dokumenten. Hier können aber auch Diskussionen geführt werden bzw. Meinungen in Foren ausgetauscht werden. Der offizielle Gruppenkalender befindet sich in BSCW. Jede Person der Gruppe kann die Struktur des Ablagesystems erweitern und verändern. Die Veränderungen habe ich als täglichen eMail-Bericht abonniert. Das hilft mir zu sehen, was sich bewegt auf BSCW.
Online-Campus ist die Plattform, die mir die Studienbriefe und die Lern- bzw. Gruppenarbeiten anzeigt. Hier ist das ganze Studium unter dem Punkt Lerninhalte abgebildet. In Online-Campus werden aber ebenfalls Foren geführt, es wird eine weitere Terminliste angezeigt, der Text-Chat befindet sich hier.
Meine subjektiven Eindrücke:
- Es ist schwierig und aufwändig den Überblick über zwei Plattformen zu behalten, die z.T. sogar noch die gleichen Funktionalitäten anbieten.
- Es ist mühsam, sich immer an zwei Orten einloggen zu müssen.
- Es lohnt sich, Zeit zu investieren ins Kennenlernen der Umgebung. Das Anpassen der Einstellungen an die eigenen Bedürfnisse kann sehr hilfreich sein. Für mich ist in Online-Campus die Ansichts-Einstellung “Ausklappbar” Gold wert.
- Es braucht einheitliche Benennungsregeln von abgelegten Dokumenten und eine klare Struktur, damit die Dokumente auch wieder gefunden werden können.
- In der Fülle der Materialien (Lerninhalte, Lernaufgaben, abgelegte Dokumente) kann man leicht den Überblick verlieren.
EduMedia Thomas am 21. 10. 2005
Chatten zu neunt
Chatten im Text-Chat zu neunt:
Jemand fehlt. Muss zuerst angerufen werden. Sind alle da? Worum gehts? Ach so, Schriftgrösse einstellen. Wildes durcheinander. Bei jemandem funktioniert die automatische Update-Funktion im Browser nicht. Jemand sitzt im Restaurant. Jedem seine Textfarbe. Aber halt, die eine gibts ja doppelt. Gleichzeitig noch rasch die internen IM ausprobieren und in ICQ chatten. Und natürlich auch schon in teamspeak ein Ohr reinhalten. Auch dort ist schon was los. Brummende Helikopter, leises Hüsteln, Fragen und Antworten. Noch kurz klären, ob alle das Forum sehen.
Der Tutor ist verschwunden! Und nun?
Wir einigen uns darauf ein nächstes Treffen zu machen. Termine folgen.
Chat zu neunt:
Ein wildes Chaos. Ein Erlebnis. Ein lustiges Spiel.
Das sollte es wohl auch sein.
Erstaunlicherweise war ich überhaupt nicht gestresst wie auch schon. Trotz zeitweise vier gleichzeitigen Aktivitäten (Textchat, IM, ICQ, teamspeak).
Ein Spiel. Ein Zeitvertreib. Ich fands lustig.
EduMedia Thomas am 18. 10. 2005
teamspeex
Heute habe ich Peter angechattet, um zu fragen, ob er TeamSpeak bereits auf seinem emulierten PC installiert hat. Während dem Chat hat Peter dann den ersten Beta-Client für Mac OSX gefunden: teamspeex
Leider ist die Site mit dem Blog der teamspeex-Entwickler down. Man munkelt wegen einer DNS-Attacke. Gerüchte. Die Links für den Download des Clients haben wir schliesslich auf www.mamba-battle.de.vu gefunden:
Tiger-Download, OS 10.4
Panther-Download, OS 10.3.9
Wir haben uns also sofort zum Server von online-campus.net begeben, um den neuen Client auszuprobieren. Leider ohne Erfolg. Peter hat dann im Netz gefunden, dass der Server anders konfiguriert sein muss (codec 9). Es lag also nicht am Client.
Wir haben dann den Server von www.mamba-battle.de.vu (217.172.183.189, ohne Passwort) genutzt und damit voll ins Schwarze getroffen. Es hat funktioniert, wir haben uns gefreut und kurz geplaudert.
Am Abend dann noch ein Treffen mit unserem Gruppentutor Axel, der am Server herumgeschraubt hat. Grundsätzlich hat auch dieses Gespräch geklappt, mit der Ausnahme, dass wir Macianer uns untereinander nicht gehört haben. Na ja, das wird schon noch.
Mit dem Windows-Client auf Windows XP unter Virtual PC auf meinem Mac hat übrigens alles bestens geklappt. Ein Erfolg.
EduMedia Thomas am 18. 10. 2005
Organisiertes Lernen und Arbeiten
Seit einigen Tagen mache ich mir Gedanken, wie ich den mein zukünftiges Lernen und Arbeiten organisieren soll. Es gibt noch viel zu tun. Einiges kann und muss noch verbessert und optimiert werden.
Ich habe immer sehr viele verschiedene Dinge zu tun. In der Verschiedenartig der Aufgaben verzettele ich mich dann aber gerne. Die Pendenzenliste (in meinem Kopf) wächst manchmal sehr schnell, um sehr viele Punkte an. So schnell, dass ich das Gefühl habe, nicht mehr nachzukommen. In der Folge muss ich mich dann ganz bewusst hinsetzen und mir Zeit für die Planung der Arbeiten zu nehmen. Eine echte Pendenzenliste mit Prioritäten und Terminen anfertigen. Das erleichtert dann einiges. Allerdings muss die Leidensgrenze immer recht gross werden, bevor ich soweit bin.
In Zukunft muss ich mir alles noch viel genauer einteilen und planen. Dann werde ich wohl auch die Besuche im Fitness-Studio fest in der Agenda einplanen. Erfahrungsgemäss streiche ich das nämlich zuerst weg, obwohl ich weiss, wie wichtig körperliche Aktivität ist. Bewegung ist ein wesentlicher Faktor für eine gute Erholung, vor allem in strengen Zeiten.
Als nächstes werde ich mir meinen Arbeitsplatz zu Hause neu einrichten. Das heisst, einrichten ist das falsche Wort. Eigentlich muss ich ihn nur aufräumen. Damit werden dann auch die sichtbaren Altlasten beseitigt.
Momentan setze ich als Planungsinstrument das Programm iCal auf meinem Mac ein. Heute habe ich ein .Mac-Testaccount eingerichtet. So kann ich auch Adressbuch- und Kalenderdaten einfach abgleichen, auch mit dem Computer meiner Frau. Ob ich den teuren Dienst dann schlussendlich abonnieren werde, lasse ich noch offen. Vielleicht lohnt es sich ja. Auf alle Fälle brauche ich für die Zukunft ein Planungstool.
Alles belangloses Zeugs, das ich da aufgeschrieben habe. Denke ich mir jetzt.
Und doch habe ich mir einiges überlegt beim Schreiben.
Also vielleicht belanglos, aber nicht nutzlos.
So soll es sein.
EduMedia Thomas am 18. 10. 2005
EduMedia – Erste Gedanken und Gefühle
Am Freitag und Samstag, 14./15. Oktober 2005 fuhr ich das erste Mal mit dem Zug nach Duisburg. Dort habe ich mich für das Master-Studienprogramm «Educational Media» angemeldet. Für mich eine logische Folge von all den Interessen und Arbeiten, die ich bis jetzt gepflegt habe.
Der Empfang an der Uni war sehr nett. Ich bin mit Peter eingetroffen, den ich schon vorher kannte.
Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen angereist:
Auf der einen Seite freue ich mich riesig im Verlauf der nächsten zwei Jahre viel neues zu erfahren und zu lernen. Ich freue mich darauf, neue Leute kennenzulernen, mit ihnen zu arbeiten, ihnen zu helfen und mir von ihnen helfen lassen. Ich freue mich auf einen regen Austausch.
Auf der anderen Seite nagen die Zweifel an mir: “Kann ich das, was gefordert ist, leisten? Bin ich nicht ein zu kleiner Wurm für diese Ausbildung? Bin ich gut genug? Bringe ich eine anständiges Medienprojekt zustande? Bin ich überhaupt in der Lage, eine universitäre Masterarbeit zu schreiben?” Diese Zweifel sind aber normal bei mir und ich werde mich dadurch nicht ins Bockshorn jagen. Bei (fast) allen Ausbildungen/Weiterbildungen, die ich bis anhin in Angriff genommen habe, war das so. Diese Gefühle der Unsicherheit gehören wohl einfach dazu.
Als sehr wichtig, empfand ich den Kontakt zu den anderen Student/innen. Der kam allerdings erst beim gemeinsamen Abendessen so richtig in Gang.
Der Freitagabend war sowieso das Highlight für mich. Wir haben zu einer tolle Gruppe zusammengefunden. Am runden Tisch haben wir uns auf Namenssuche begeben. Dabei wurde viel diskutiert, argumentiert und gelacht. Wir haben uns ein bisschen kennengelernt. Lauter spannende Leute. “Die Zelle” ist der Hammer!
Am Samstag haben wir uns in der Zelle noch einmal viel Zeit genommen, um uns gegenseitig vorzustellen. Das war sehr wertvoll. Für Technisches blieb nicht sehr viel Zeit. Das ist aber völlig egal, weil ich das auch dem auch noch zu Hause im stillen Kämmerlein nachgehen kann. Der Austausch untereinander ist wichtiger.
Die Inputs der Tutoren und von Herrn Kerres waren gut vorbereitet, strukturiert und informativ. Der Umgang mit den Student/innen ist offen und herzlich. Das schätze ich sehr.
Die scheinbar nutzlosen, langen Kaffeepausen waren im Gegenteil sehr wichtig. Der Austausch untereinander ist gerade dann von grosser Bedeutung, wenn sich die Teilnehmer/innen nicht (gut) kennen. Das schafft Nähe und Vertrauen. Muss ich mir merken.
Den Heimweg habe ich mit Jürg und Peter angetreten. Wir mussten alle nach Zürich. Leider hat Heinz keinen Sitzplatz in unserer Nähe gefunden. Schade.
Die Gespräche mit Jürg und Peter sind sehr anregend für mich. Sie haben beide ein grosses Know-how in edumedia, ohne Fachidioten zu sein. Ich werde den Kontakt und den Austausch mit den beiden in Zukunft gerne noch intensivieren. Von ihnen kann ich viel lernen. Mit ihnen kann ich aber einfach auch so zusammen sein, im Zug ein Bierchen schlürfen und schräge Sprüche klopfen. Das alles gehört sowieso zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Ich freue mich aufs nächste Mal.
Querbeet Thomas am 17. 10. 2005
BlogStart
Es ist soweit: hier startet mein Weblog.
Ich betrachte mein Weblog als Instrument zur Reflexion meines eigenen Seins und Tuns, als Archiv meiner Entwicklungen, als Gedankenkiste und als Geschichtenbox.
Falls du mitliest, wünsche ich dir viel Spass, eine Menge Denkanstösse und auch mal ein Schmunzeln auf die Lippen.